17 January 2026, 13:46

Radschnellweg zwischen Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel verzögert sich bis 2026

Ein Schild an einem Pfahl vor einem weißen Hintergrund trägt die Aufschrift "Um einen Pfad zu vermeiden - Bitte variieren Sie Ihre Route."

Radschnellweg zwischen Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel verzögert sich bis 2026

Pläne für eine schnelle Radschnellverbindung zwischen Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel verzögern sich

Die Planung einer Radschnellstrecke, die Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel verbinden soll, kommt nur langsam voran. Das seit Jahren in Entwicklung befindliche Projekt sieht sich mit Rückschlägen konfrontiert – unter anderem wegen angespannter Marktbedingungen und verlängerten Prüfungsphasen. Nun streben die Verantwortlichen an, die Strecke bis Ende 2026 nach einem gründlichen Auswahlverfahren endgültig festzulegen.

Die geplante Route folgt einem Y-förmigen Verlauf: Von Braunschweig aus sollen zwei Äste in Richtung Salzgitter und Wolfenbüttel führen. Trotz anfänglicher Begeisterung stockte der Fortschritt nach dem letzten Update im August. Ein zentraler Grund für die Verzögerung ist die Verschiebung der Ausschreibung für ein Planungsbüro auf Oktober 2025 – auch bedingt durch begrenzte Bundesfördermittel.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Bürgerbeteiligung war bisher groß: Bei den Konsultationsveranstaltungen gingen über 300 Vorschläge für mögliche Trassen ein – deutlich mehr als erwartet. Dies erhöhte den Aufwand für die Auswertung. Erste Zwischenergebnisse, in denen drei favorisierte Routenvarianten vorgestellt werden sollen, werden nun für Mitte 2026 erwartet. Vor der Sommerpause sind weitere öffentliche Veranstaltungen geplant, um die vorläufigen Erkenntnisse zu diskutieren. Die Verantwortlichen haben eine aktualisierte Zeitplanung angekündigt, die zwei zusätzliche Beteiligungsrunden vorsieht. Die endgültige Streckenauswahl und die nächsten Planungsschritte sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein.

Trotz der Verzögerungen bleibt das Projekt auf Kurs. Ein transparentes Verfahren steuert die Auswahl der optimalen Route, bei der Bürgerfeedback und sorgfältige Abwägungen die Entscheidung prägen werden. Nach der Genehmigung soll die Radschnellverbindung die drei wichtigen Städte der Region miteinander verbinden.