19 February 2026, 18:49

Ramadan 2026 in Niedersachsen: Gemeinsame Werte verbinden Muslime und Christen

Ein aufgeschlagenes Buch mit einem Bild einer Frau, die vor einem Kreuz steht, umgeben von Bäumen und Gebäuden, mit der Aufschrift "Die christlichen Lieben Gedanken in Versen für die Sonntage und Feiertage Throughout the Year".

Ramadan 2026 in Niedersachsen: Gemeinsame Werte verbinden Muslime und Christen

Ministerpräsident Olaf Lies und Landesbeauftragter Deniz Kurku richten warme Worte an Muslime und Christen in Niedersachsen. Ihre Botschaften markieren den Beginn des Ramadan am 19. Februar sowie die laufende Fastenzeit. Beide betonten die Bedeutung von Besinnung, Einheit und gemeinsamen Werten in dieser heiligen Zeit.

Der Ramadan dauert in diesem Jahr vom 19. Februar bis zum 19. März 2026 und endet mit dem dreitägigen Fest des Fastenbrechens, Eid al-Fitr. Lies beschrieb den Monat als eine Phase der Einkehr, des Gebets und der Gemeinschaft. Besonders hob er die Werte von Gastfreundschaft, Verbundenheit und Großzügigkeit hervor – etwa bei den gemeinsamen Iftar-Mahlzeiten, wenn Familien und Freunde den Fastentag beenden.

Unterdessen steht die evangelische Kirche in Niedersachsen in der Fastenzeit unter dem Motto "Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte". Lies unterstrich die Notwendigkeit von Wertschätzung, Einfühlungsvermögen und gegenseitiger Unterstützung – Werte, die beide religiösen Traditionen verbinden.

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Deniz Kurku verwies zudem auf die Bedeutung von Vielfalt im Land. Muslime prägen das Leben in Niedersachsen aktiv mit, so Kurku. Er wünschte allen einen friedvollen und gesegneten Fastenmonat und betonte, dass Zusammenhalt die Gesellschaft stärkt.

Während großangelegte Ramadan-Veranstaltungen in der Region kaum dokumentiert sind, finden kleinere Zusammenkünfte statt. So organisierte etwa eine Schule in Braunschweig kürzlich ein Iftar mit 13 Teilnehmenden. Umfassende Statistiken zu Gemeinschaftsaktivitäten liegen jedoch nicht vor.

Die Botschaften von Lies und Kurku unterstreichen die gemeinsamen Grundsätze von Mitgefühl und Miteinander während Ramadan und Fastenzeit. Ihre Worte spiegeln das Engagement wider, das Verständnis zwischen den Religionen in Niedersachsen zu fördern. In den kommenden Wochen werden Muslime und Christen ihre Traditionen nebeneinander leben.