04 May 2026, 18:27

RAPK entschuldigt sich für Chaos bei Maidemo 2023 in Kreuzberg

Eine Gruppe von Menschen, die auf einer Demonstration durch die Straße marschieren, einige halten Schilder und andere fahren Fahrräder, mit einem Gebäude mit Fenstern, Bögen, Säulen und Skulpturen im Hintergrund.

RAPK entschuldigt sich für Chaos bei Maidemo 2023 in Kreuzberg

Berliner Rap-Trio RAPK entschuldigt sich für Störungen bei der revolutionären Maidemonstration 2023

Die Gruppe hat sich für die Unterbrechungen während des diesjährigen Revolutionären 1. Mai in Berlin-Kreuzberg entschuldigt. Ihr jährliches Konzert im Stadtteil führte zu Verzögerungen für die Demonstrant:innen und veranlasst die Veranstalter, künftige Planungen zu überdenken. Bekannt für ihre Verbindung von gesellschaftskritischen Texten mit lokaler Identität, spiegeln RAPKs Songs oft die Kämpfe ihres Kiezes wider.

Das Trio besteht aus Victor, Tariq und Gustav – alle drei in Kreuzberg aufgewachsen. Ihre Texte thematisieren Gentrifizierung, Rassismus durch Polizeikontrollen und Drogenabhängigkeit – Themen, die tief in der Protestkultur des Viertels verwurzelt sind. Für RAPK gehören Musik und Aktivismus untrennbar zusammen und sollten sich gegenseitig stärken, nicht behindern.

Während ihres Konzerts am 1. Mai 2023 riefen sie über Durchsagen und Instagram die Zuschauer:innen auf, Platz für die Demonstration zu machen. Trotz dieser Bemühungen kam es dennoch zu Behinderungen des Marsches. Die Band räumte später ihre Mitverantwortung für die Verzögerungen ein und kündigte an, ihr Vorgehen zu ändern.

Das Konzert hat sich seit dem Ende von Myfest, dem ehemaligen 1.-Mai-Festival in Kreuzberg, zu einer Tradition entwickelt. RAPK sieht darin eine Möglichkeit, Menschen durch Musik zu verbinden und gleichzeitig politische Botschaften lebendig zu halten. Für das nächste Jahr planen sie, die Veranstaltung räumlich von der Demonstrationsroute zu trennen, um weitere Konflikte zu vermeiden.

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Die Entschuldigung der Gruppe unterstreicht die Spannungen zwischen kulturellen Events und politischen Protesten in Kreuzberg. RAPK wird künftige Konzerte so anpassen, dass es nicht erneut zu solchen Störungen kommt. Ihr Engagement für Musik und Aktivismus bleibt jedoch zentral für ihr Wirken im Kiez.

Quelle