RB 37 bleibt gesperrt: Fahrgastverband fordert Konsequenzen für Bahn-Chaos zwischen Bremen und Uelzen
Francesco HeinrichRB 37 bleibt gesperrt: Fahrgastverband fordert Konsequenzen für Bahn-Chaos zwischen Bremen und Uelzen
Regionalbahn 37 zwischen Bremen und Uelzen bleibt eingestellt – Fahrgastverband fordert Konsequenzen
Die Regionalbahn-Linie RB 37 zwischen Bremen und Uelzen bleibt weiterhin ausgesetzt, Ersatzbusse springen für die stillgelegte "Amerika-Linie" ein. Der Fahrgastverband Pro Bahn hat nun dringendes Handeln gefordert und dem Betreiber Start Niedersachsen vorgeworfen, durch anhaltende Pannen und mangelhaftes Management die Situation eskalieren zu lassen. Der Verband warnt, dass Verspätungen und unzuverlässige Verbindungen Pendler zurück ins Auto statt in die Bahn treiben.
Wann der Zugverkehr wieder regulär aufgenommen wird, steht weiterhin in den Sternen. Start Niedersachsen setzt stattdessen auf einen Notfahrplan für die Ersatzbusse – mit Wochenplänen, die erst kurzfristig feststehen. Trotz der Einschränkungen wird die RB 37 im Buchungssystem der Deutschen Bahn weiterhin als aktive Verbindung angezeigt, sodass Reisende oft erst bei Antritt der Fahrt von den Änderungen überrascht werden.
Laut Pro Bahn verzeichnet Start Niedersachsen die höchste Quote an technisch bedingten Zugausfällen in der Region. Der Verband macht dafür langjährige organisatorische Mängel und schlecht gewartete Züge verantwortlich. Da keine klare Strategie zur Lösung der Probleme erkennbar ist, drängt Pro Bahn das Land nun, sich auf eine vorzeitige Vertragsbeendigung vorzubereiten. Notfallmaßnahmen seien unverzichtbar, um den Fahrgästen endlich verlässliche Verbindungen zu bieten.
Wer für nächsten Montag Tickets bucht, muss sich erneut auf Ersatzbusse einstellen – die jedoch selten die Zugfahrpläne einhalten. Verspätete Anschlüsse und unberechenbare Ankunftszeiten gehören mittlerweile zum Alltag und belasten Pendler zusätzlich. Der Verband betont, das Land könne nicht länger abwarten, bis Start die Probleme aus eigener Kraft löst.
Die anhaltenden Störungen auf der RB 37 lassen Reisenden kaum Alternativen zu den unzuverlässigen Bussen. Mit seiner Forderung nach staatlichem Eingreifen unterstreicht Pro Bahn die wachsende Verärgerung über Start Niedersachsens Unfähigkeit, den Bahnbetrieb zu stabilisieren. Ohne festen Zeitplan für Reparaturen oder eine Rückkehr zum Normalbetrieb bleibt für Fahrgäste die Unsicherheit bestehen.
