Salzgitter plant bergmännisch gestaltete Ampeln als Hommage an das Erbe
Sylvio ThiesSalzgitter plant bergmännisch gestaltete Ampeln als Hommage an das Erbe
In Salzgitter gibt es einen Vorschlag für Ampeln mit Bergbau-Motiv – inspiriert von einer ähnlichen Idee in Stuttgart. Die AfD-Fraktion im Stadtrat regte eine Machbarkeitsstudie an, um das Konzept zu prüfen. Damit soll das langjährige Bergbauerbe der Region durch markante Fußgängerampeln gewürdigt werden.
Erstmals aufgebracht wurde die Idee im Stadtteil Süd, wo die örtliche SPD-Fraktion sie vorstellte. Nun möchte die AfD-Gruppe die bergmännisch gestalteten Ampeln in der gesamten Stadt einführen. Ziel ist es, die gemeinsame Bergbauvergangenheit im Alltag sichtbarer zu machen.
Der Vorschlag reiht sich in aktuelle Bemühungen ein, das industrielle Erbe der Stadt zu bewahren. So wurde das Glockenspiel des Rathauses in Lebenstedt wiederhergestellt, um täglich die traditionelle Bergmannshymne zu spielen. Dies unterstreicht die enge Verbindung der Gemeinde zu ihren bergbaulichen Wurzeln. Die Studie soll klären, welche Stadtteile teilnehmen könnten, die technischen Anforderungen skizzieren und die Kosten für Installation und Wartung der speziellen Ampeln berechnen.
Bei einer Genehmigung würden die bergmännisch gestalteten Signale zu weiteren symbolischen Verweisen auf das Bergbauerbe Salzgitters gehören. Die Machbarkeitsstudie wird zeigen, ob das Projekt umsetzbar und finanzierbar ist. Das Ergebnis könnte dazu führen, dass die Straßen der Stadt ein weiteres Zeichen ihrer industriellen Geschichte tragen.
