15 January 2026, 17:24

Schloss Salder wird mit 1,123 Mio. Euro barrierefrei – inklusive Dinosaurier-Ausstellung

Ein Badezimmer mit Toilette, Kommode, Spülkasten, Mülltonne, Duschbrause, Spiegel, Waschbecken und anderen Gegenständen, mit gefliesten Wänden und einem sichtbaren Boden, mit einer Toilette und einem Rollstuhl in der Mitte.

Schloss Salder wird mit 1,123 Mio. Euro barrierefrei – inklusive Dinosaurier-Ausstellung

Schloss Salder, ein historisches Gebäude aus dem Jahr 1608, wird bald für alle Besucher voll zugänglich sein. Die Stadt Salzgitter hat ein Projekt im Umfang von 1,123 Millionen Euro genehmigt, um einen Aufzug einzubauen und damit jahrelange Zugangseinschränkungen für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder Kinderwagen zu beenden. Mit den Bauarbeiten wird frühestens gegen Ende 2026 oder Anfang 2027 begonnen.

Jahrhundertelang verhinderte die rein treppenbasierte Architektur des Schlosses, dass viele Besucher die oberen Stockwerke erkunden konnten. Familien mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrer hatten Schwierigkeiten, wichtige Bereiche zu erreichen – darunter auch die beliebte Dinosaurier-Ausstellung im Keller.

Die neuen Pläne sehen einen Aufzug vor, der vom Keller bis ins erste Dachgeschoss führt. Er wird an der Nordost-Giebelseite installiert, sodass die historische Fassade des Gebäudes largely erhalten bleibt. Im Inneren entsteht im Dachgeschoss ein barrierefreies WC sowie ein Abstellraum für Reinigungsutensilien. Um Platz zu schaffen, werden die Dinosaurier-Ausstellung und die Toiletten im Erdgeschoss verlegt. Um strukturelle Veränderungen zu minimieren, kommt ein Aufzugssystem ohne Maschinenraum zum Einsatz. Falls die finalen Genehmigungen erteilt werden, sollen die Ingenieurverträge für den Aufzug und die tragenden Konstruktionen ausgeschrieben werden.

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Die Investition von 1,123 Millionen Euro wird Schloss Salder zu einem voll barrierefreien Wahrzeichen machen. Nach Fertigstellung können Besucher aller Mobilitätsstufen sämtliche Etagen erkunden – von den Kellerausstellungen bis hinauf zum Dachboden. Mit dem Baubeginn wird jedoch frühestens Ende 2026 gerechnet.