Schoduvel-Umzug in Braunschweig: 250.000 Besucher unter strengen Sicherheitsauflagen erwartet
Sylvio ThiesSchoduvel-Umzug in Braunschweig: 250.000 Besucher unter strengen Sicherheitsauflagen erwartet
Braunschweig bereitet sich auf den 48. Schoduvel-Umzug vor – bis zu 250.000 Besucher erwartet
In Braunschweig laufen die Vorbereitungen für den 48. Schoduvel-Umzug auf Hochtouren: Bis zu 250.000 Zuschauer werden an den Straßenrändern erwartet. Eintracht Braunschweig und die Polizei haben strenge Sicherheitsvorkehrungen angekündigt, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten – darunter Verbote für Attrappenwaffen und Feuerwerkskörper.
Die Stadt wird zwischen 500 und 700 Beamte einsetzen, um während des Umzugs für Ordnung zu sorgen. Eintracht Braunschweig tritt dabei freundlich, aber bestimmt auf: Sie geht auf die Menge zu, greift jedoch konsequent bei Störungen oder aggressivem Verhalten ein. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Durchsetzung des Sicherheitskonzepts der Veranstalter sowie die Überwachung der Einhaltung der Vorschriften.
Jugendschutz hat höchste Priorität. Alle Wagen und Verkaufsstände müssen deutlich sichtbare Hinweise anbringen, dass Alkohol nicht an Minderjährige verkauft wird. Stadtbedienstete überwachen die Einhaltung dieser Regelungen. Eintracht Braunschweig hat zudem das Verbot von täuschend echten Waffenattrappen – darunter auch Nachbildungen von Schusswaffen – bekräftigt. Dies steht im Einklang mit dem deutschen Waffengesetz (§ 42a).
Feuerwerkskörper jeglicher Art sind strikt untersagt, sowohl auf den Umzugswagen als auch in der Menge. Die Beschränkungen sollen Unfälle verhindern und eine sichere Atmosphäre für Familien und Besucher schaffen.
Der Umzug findet unter strengen Sicherheitsauflagen statt: Die Beamten achten auf die Einhaltung der Verbote für Waffen, Feuerwerk und Alkoholverkauf an Jugendliche. Eintracht Braunschweig und die Polizei betonen, wie wichtig eine friedliche Feier ist – mit einer Balance aus festlicher Stimmung und konsequenter Regelumsetzung. Bis zu 250.000 Menschen werden zu der Veranstaltung erwartet.
