15 April 2026, 00:27

Schweizer Ski-Cross-Legenden Détraz und Lenherr beenden ihre Karrieren

Plakat für die Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 1985 in Seefeld, Schweiz, das eine verschneite Landschaft mit Skifahrern, Pferden, Fahnen, Gebäuden, Bäumen und Text zeigt.

Schweizer Ski-Cross-Legenden Détraz und Lenherr beenden ihre Karrieren

Zwei der besten Ski-Cross-Athleten der Schweiz haben ihren Rücktritt vom Spitzensport bekannt gegeben. Romain Détraz und Jonas Lenherr beenden nach Jahren voller Erfolge und Führungsqualitäten ihre Karrieren. Ihr Abschied markiert das Ende einer Ära für die Nationalmannschaft.

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Romain Détraz, 32, blickt auf eine Laufbahn mit vier Podestplatzierungen im Weltcup zurück. Sein unvergesslichster Sieg gelang ihm 2016 im heimischen Arosa. Doch wiederkehrende gesundheitliche Probleme, insbesondere chronische Rückenbeschwerden, beeinträchtigten immer wieder seine Saisonvorbereitungen.

Jonas Lenherr, 37, kann auf eine noch längere Liste von Erfolgen verweisen: Er bestritt 125 Weltcup-Rennen, stand 12 Mal auf dem Podest und feierte fünf Siege. Sein letzter Triumph datiert von diesem Januar in Nakiska. Lenherr vertrat die Schweiz zudem bei vier Weltmeisterschaften und ging 2018 bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang an den Start.

Über ihre sportlichen Leistungen hinaus waren beide Athleten für ihre Führungsrolle im Team bekannt. Détraz hat bereits konkrete Pläne für die Zukunft: Nach den Olympischen Spielen 2026 in Mailand-Cortina wird er in die Finanzabteilung des Internationalen Olympischen Komitees wechseln.

Die Schweizer Ski-Cross-Mannschaft steht nun vor einer spürbaren Lücke, nachdem zwei ihrer erfahrensten Wettkämpfer zurücktreten. Die Beiträge von Détraz und Lenherr – sowohl in Rennen als auch als Mentoren – werden schwer zu ersetzen sein. Ihre Karrieren hinterlassen ein bleibendes Vermächtnis in diesem Sport.

Quelle