Sechs Studierende erhalten den Eintracht Braunschweiger Bürgerpreis 2024 für herausragende Leistungen
Sylvio ThiesSechs Studierende erhalten den Eintracht Braunschweiger Bürgerpreis 2024 für herausragende Leistungen
Sechs Studierende der Technischen Universität Braunschweig sind mit dem Eintracht Braunschweiger Bürgerpreis 2024 ausgezeichnet worden. Die Preise würdigen ihre herausragenden akademischen Leistungen sowie ihr Engagement für gesellschaftliche Belange. Jede der Preisträgerinnen und Preisträger erhielt bei der feierlichen Verleihung am 6. Dezember eine Prämie in Höhe von 1.500 Euro.
Die Mittel für die Auszeichnungen stammen von der Stiftung Eintracht Braunschweiger Bürgerpreis, die 1996 von Lieselotte Alter ins Leben gerufen wurde. Durch zusätzliche Zuwendungen des Soroptimist Clubs Eintracht Braunschweig und von Carl Peter Langerfeldt konnte die Gesamtfördersumme auf 4.500 Euro aufgestockt werden – zugutekommen soll dies insbesondere Studierenden in finanziellen Notlagen.
Die sechs Ausgezeichneten wurden für ihre besonderen Leistungen in Studium und ehrenamtlichem Einsatz ausgewählt. Ronja Friedhoff, Masterstudentin der Biologie, überzeugte durch ihre Forschungstätigkeit und ihr Mentoring für jüngere Kommilitoninnen und Kommilitonen. Lisa-Marie Jalyschko, die Verkehrsingenieurwesen studiert, verbindet technische Innovationen mit aktivem eintrachtischem Engagement.
Larissa Ornat wurde für ihre akademischen Erfolge und ihr Engagement in der Erinnerungskultur gewürdigt, insbesondere für ihre Unterstützung von Angehörigen von NS-Opfern. Nele Rosenkranz, die Wirtschaftsingenieurwesen studiert, erhielt Anerkennung für ihre Leidenschaft für Technik, Wirtschaft und ihr ehrenamtliches Nachhilfeangebot. Luca M. Nieding schloss gleich zwei Bachelorstudiengänge ab – in Physik und Mathematik – und glänzt zudem durch interdisziplinäre Forschung sowie Wissenschaftskommunikation.
Drei der Studierenden erhielten zudem zusätzliche finanzielle Förderung aus den Stiftungsmitteln. In den vergangenen 20 Jahren ehrte der Preis bereits weitere Persönlichkeiten für ähnliche Verdienste, darunter Prof. Dr. Anna Müller (2012, für Bildung und Integration), Dr. Karim Hassan (2018, für Wissenschaft und Flüchtlingshilfe) und Dr. Lena Schmidt (2023, für Forschung und Klimaschutz).
Die Auszeichnungen unterstreichen die lebendige Tradition in Braunschweig, akademische Spitzenleistungen und gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein zu fördern. Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger reihen sich ein in eine lange Liste ehemaliger Ausgezeichneter, die sowohl in der Forschung als auch im gemeinnützigen Bereich Bedeutendes geleistet haben. Die Unterstützung der Stiftung hilft Studierenden weiterhin, finanzielle Hürden mit ihrem Studium und ihrem öffentlichen Engagement in Einklang zu bringen.
