Streit um Schutz des Wupperwehrs: CDU und SPD uneinig über Maßnahmen in Solingen
Sylvio ThiesStreit um Schutz des Wupperwehrs: CDU und SPD uneinig über Maßnahmen in Solingen
In Solingen erkennen sowohl CDU als auch SPD die Bedeutung des Schutzes des historischen Wupperwehrs und seiner Umgebung an. Doch wie dieser Schutz umgesetzt werden soll, darüber gehen die Meinungen der beiden Parteien deutlich auseinander. Die SPD schlägt schärfere Maßnahmen vor, darunter den Einsatz größerer Polizeieinheiten am Wipperkotten.
Nina Wacker, Sprecherin der CDU-Fraktion, kritisierte den SPD-Antrag als unverhältnismäßig und maßlos. Die Partei lehnt die Stationierung einer Bereitschaftspolizei am Standort als unrealistisch und unpraktikabel ab. Zudem argumentiert sie, dass der Vorschlag weit über das hinausgehe, was angemessen sei.
Die CDU wird den SPD-Antrag in seiner aktuellen Form ablehnen. Stattdessen setzt sie auf verstärkte Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerbeteiligung, um das Wehr zu schützen. Gleichzeitig betont die Partei die laufende Zusammenarbeit zwischen Solingen, Leichlingen und dem Rheinisch-Bergischen Kreis als positiven Schritt zur Lösung des Problems.
Trotz der Differenzen zeigt sich die CDU offen für einen realistischen Kompromiss. Ihr Ziel ist es, den Schutz des Wupperwehrs zu gewährleisten, ohne dabei das Augenmaß zu verlieren.
Die Position der CDU ist klar: Sie lehnt den SPD-Antrag ab, sucht aber nach einer praktikablen Lösung. Beide Parteien teilen das Ziel, die historische Stätte zu bewahren. Die Debatte dreht sich nun darum, wie dies ohne überzogene Maßnahmen gelingen kann.






