Streit um VfB-Stadion: 1.000 Proteste gegen den 50-Millionen-Neubau
Leila BlochStreit um VfB-Stadion: 1.000 Proteste gegen den 50-Millionen-Neubau
1.000 Einwände gegen die Pro-Arena
Soll die Stadt ein Stadion für den VfB Oldenburg bauen? Über 1.000 Stellungnahmen versuchen, das geplante 50-Millionen-Projekt zu stoppen.
- November 2025, 08:32 Uhr
Im Oldenburgischen Marschwegstadion wird am 28. November beim Spiel des VfB Oldenburg gegen den SV Meppen ein Rekordpublikum erwartet. Doch während die Fans gespannt sind, wächst in der Stadt der Widerstand gegen die Pläne für einen Stadionneubau. Kritiker monieren, dass es weder eine ausreichende Umweltverträglichkeitsprüfung noch eine solide Finanzierungsgrundlage gebe. Gleichzeitig erfüllt die bestehende Spielstätte nicht die Anforderungen der 1. Bundesliga.
Das aktuelle Marschwegstadion entspricht nicht den Vorschriften der Deutschen Fußball Liga (DFL) für Drittligastadien. Als Lösung soll ein Neubau für geschätzte 50 Millionen Euro entstehen, dessen Finanzierung die Stadt unter anderem durch Mieteinnahmen des Vereins stemmen will.
Die Stadtverwaltung wird nun alle eingereichten Einwände prüfen und bis zum Frühjahr überarbeitete Pläne in die Gremien einbringen. Mögliche Klagen könnten den Zeitplan verzögern und die Ausrichtung des Projekts verändern. Die von den Gegnern vorgebrachten finanziellen und ökologischen Bedenken werden bei der endgültigen Entscheidung eine zentrale Rolle spielen.
