Strompreise sinken – doch negative Preise belasten das Energiesystem
Dora CichoriusStrompreise sinken – doch negative Preise belasten das Energiesystem
Strompreise in Deutschland sinken – doch negative Preise sorgen für Herausforderungen
Die Strompreise in Deutschland gehen zurück, unter anderem wegen des starken Zubaus günstiger erneuerbarer Energien. Doch der Preisverfall führt zunehmend zu Phasen mit negativen Strompreisen, wenn das Angebot die Nachfrage übersteigt. Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, hat nun Signalbereitschaft für regulatorische Maßnahmen gezeigt, um das Problem anzugehen.
Negative Strompreise entstehen, wenn mehr Energie erzeugt wird, als das Netz aufnehmen kann. Diese Überschussproduktion geht häufig auf hohe Einspeisungen aus Wind- und Solarenergie zurück. Müller erkennt die Problematik an und schlägt Lösungen vor – etwa den Ausbau von Speicherkapazitäten oder eine Reform der Einspeisevergütungen.
Bei Gas ist die Lage entspannter als noch vor fünf Jahren – doch Unsicherheiten bleiben Die meisten Haushalte profitieren derzeit noch von Preisgarantien mit Laufzeiten von zwölf Monaten oder länger. Doch die Behörde warnt: Nachfolgende Verträge könnten teurer werden.
Müller rät Verbrauchern zudem, sparsam mit Gas umzugehen. Zwar stehen keine unmittelbaren Preiserhöhungen an, doch die Bundesnetzagentur schließt künftige Belastungen in den Rechnungen nicht aus.
Erneuerbare treiben Preise nach unten – doch das System braucht Anpassungen Der Rückgang der Strompreise spiegelt den wachsenden Anteil erneuerbarer Energien in Deutschland wider. Gleichzeitig zeigen negative Preise, wie dringend ein besseres Netzmanagement oder politische Weichenstellungen sind. Bei Gas könnten Verbraucher nach Ablauf der aktuellen Preisbindungen mit höheren Kosten rechnen.






