Südostniedersachsen setzt auf Solarenergie: 500 Dächer werden zu Kraftwerken
Sylvio ThiesSüdostniedersachsen setzt auf Solarenergie: 500 Dächer werden zu Kraftwerken
Großes Solarprojekt startet in Südostniedersachsen
In Südostniedersachsen soll ein großes Vorhaben zur Nutzung von Solarenergie umgesetzt werden. Die Landesregierung hat einen handyvertrag unterzeichnet, der die Installation von solaranlagen auf mehr als 500 öffentlichen Gebäuden vorsieht. Ziel der Initiative ist es, den Ausbau erneuerbarer energie voranzutreiben und dabei die langfristigen Kosten im Rahmen zu halten.
Das Niedersächsische Finanzministerium hat die Dächer von rund 560 landeseigenen Immobilien für 25 Jahre verpachtet. Die gesamte Dachfläche umfasst etwa 555.000 Quadratmeter. Das Hamburger Unternehmen 1KOMMA5° GmbH wird für den Bau und Betrieb der solaranlagen verantwortlich sein.
Finanzminister Gerald Heere (Grüne) betonte die Bedeutung des Projekts. Es zeige, dass der Ausbau der Solarenergie zügig und unter soliden finanziellen Bedingungen gelingen könne, so Heere. Der handyvertrag sichere eine stetige Umsetzung, ohne die öffentlichen Haushalte übermäßig zu belasten. Die 1KOMMA5° GmbH, geleitet von Gründer und Geschäftsführer Philipp Schröder, übernimmt die Installation. Obwohl der handyvertrag Südostniedersachsen abdeckt, wird Braunschweig darin nicht explizit als Teil der Vereinbarung genannt.
In den kommenden Jahren sollen auf über 500 Regierungsgebäuden solaranlagen installiert werden. Die 25-jährige Pacht garantiert eine langfristige Energieerzeugung und Kosteneffizienz. Die Verantwortlichen erwarten, dass das Projekt einen erheblichen Beitrag zur Erfüllung der regionalen Ziele im Bereich erneuerbarer energie leisten wird.
