SVG Lüneburg krönt sich erstmals mit dem DVV-Pokal nach dramatischem Finale
Leila BlochErledigt: Lüneburg holt ersten Titel in Vereinsgeschichte - SVG Lüneburg krönt sich erstmals mit dem DVV-Pokal nach dramatischem Finale
SVG Lüneburg holt erstmals den DVV-Pokal nach dramatischem 3:2 gegen VfB Friedrichshafen
In Mannheim hat die SVG Lüneburg mit einem packenden 3:2-Sieg gegen den VfB Friedrichshafen ihren ersten DVV-Pokal der Vereinsgeschichte gefeiert. Ein historischer Moment für den Klub, der in den drei vorherigen Finalbegegnungen stets gegen denselben Gegner verloren hatte. Spieler und Fans feierten den lange ersehnten Triumph mit großer Begeisterung.
Das Spiel in Mannheim beendete eine Serie der Enttäuschungen für Lüneburg, das in den drei vorherigen Finals gegen Friedrichshafen jeweils das Nachsehen gehabt hatte. Diesmal behielt das Team jedoch die Oberhand und sicherte sich den 3:2-Erfolg – was zu jubelnden Szenen auf dem Platz führte. Mannschaftskapitän Jesse Elser tanzte mit dem Pokal vor seinen Teamkollegen, während Cheftrainer Stefan Hübner, der das Team seit 2014 führt, in die Feierlichkeiten einstimmte.
Rund 500 treue Anhänger des "Lüne-Blocks" waren extra nach Mannheim gereist, um ihre Mannschaft lautstark zum Sieg zu pushen. Nach dem Schlusspfiff planten die Spieler, den Erfolg auf der Rückfahrt im Bus mit einer Flasche Crémant zu feiern.
Der Pokalsieg stärkt Lüneburgs Selbstvertrauen in der Bundesliga, wo die Mannschaft nun gemeinsam mit den Berlin Recycling Volleys an der Tabellenspitze steht. Die jüngsten Liga-Auftritte waren überzeugend: Mit klaren 3:0-, 3:0- und 3:1-Erfolgen gegen Friedrichshafen setzte sich das Team durch. Selbst gegen die Finalgegner der Vorsaison, die Berlin Volleys, hat Lüneburg die Verhältnisse gedreht – nach einem 0:3 in der letzten Spielzeit folgten in dieser Saison drei deutliche Siege (3:0, 3:0, 3:1).
Nun will das Team diesen Schwung nutzen. Die nächste Herausforderung wartet bereits im CEV-Pokal, wo die SVG am Mittwoch auf Alterna SPVB Poitiers trifft. Anschließend geht es am kommenden Samstag in der Bundesliga gegen die FT 1844 Freiburg weiter. Trainer Hübner hat klar gemacht, dass Lüneburg für alle Teams – einschließlich der Tabellenführer Berlin Volleys – zum deutlich härteren Gegner werden soll.
Der Pokalsieg beendet eine lange Wartezeit für die SVG Lüneburg und stimmt optimistisch für die anstehenden Partien. Mit starker Ligaform und europäischen Wettbewerben am Horizont will das Team nun seine Siegesserie fortsetzen. Doch nach den Feierlichkeiten steht zunächst die Vorbereitung auf die nächsten Spiele an.
