21 April 2026, 02:16

Taicang-Tag 2026: Neue Brücken zwischen China und Deutschland in München geschmiedet

Eine Karte des Deutschen Reichs aus dem 19. Jahrhundert, die mit dem Umfang der Chinesischen Mauer überlagert ist und Städte, Dörfer und geografische Merkmale zeigt.

Taicang-Tag 2026: Neue Brücken zwischen China und Deutschland in München geschmiedet

Am 16. April 2026 fand der 18. "Taicang-Tag" im Auditorium der BMW Welt in München statt. Fast 300 Vertreter aus Politik und Wirtschaft kamen zusammen, um die Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Taicang und Deutschland zu erörtern. Gleichzeitig markierte die Veranstaltung den offiziellen Start des Taicang-Unternehmensservicezentrums für Auslandsgeschäfte.

Den Auftakt bildete eine Grundsatzrede von Chen Gao, dem Sekretär des Parteikomitees der KPCh in Taicang. Sein unter dem Titel "Grüne Innovation und Integration: Ein Modell für die deutsch-chinesische Zusammenarbeit" gehaltener Vortrag gab den Ton für die anschließenden Diskussionen vor. Auch Chen Xiaodong, stellvertretender Direktor der Handelsabteilung der Provinz Jiangsu, betonte in seinen Ausführungen Taicangs langfristiges Engagement für ein marktwirtschaftliches, rechtsbasiertes und internationales Geschäftsumfeld.

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Zu den weiteren Rednern zählten Dr. Christian Scharpf, stellvertretender Münchner Oberbürgermeister und Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft, sowie Gudrun Weidmann, Leiterin der Abteilung Internationalisierung im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft. Zudem richtete Michaela Schenk, Vorsitzende des Außenhandelsausschusses der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern, das Wort an die Teilnehmer.

Durch die Veranstaltung führte Stefan Geiger, Vorsitzender des Vereins Wirtschafts- und Kulturforum China-Westbayern. Die Anwesenden loteten neue Wege für die bilaterale Zusammenarbeit aus, wobei der Fokus auf Innovation und nachhaltigem Wachstum lag.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Eröffnung des Taicang-Unternehmensservicezentrums für Auslandsgeschäfte. Politiker und Wirtschaftsführer verließen die Konferenz mit konkreten Ansätzen für künftige Partnerschaften. Die Diskussionen unterstrichen Taicangs Rolle als Brücke zwischen den wirtschaftlichen Interessen Chinas und Deutschlands.

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