01 April 2026, 00:33

TU Berlin und Antidiskriminierungsstelle Braunschweig starten historische Kooperation gegen Ungleichheit

Ein weißes Schild mit fetter schwarzer Schrift, auf dem "Stoppt rassische Ungerechtigkeit" steht, gehalten von einem Holzstab.

TU Berlin und Antidiskriminierungsstelle Braunschweig starten historische Kooperation gegen Ungleichheit

Die Technische Universität Berlin und die Antidiskriminierungsstelle Braunschweig (ADS) haben sich zusammengeschlossen, um Ungleichheit auf dem Campus zu bekämpfen. Am 4. Februar 2026 unterzeichneten beide eine Kooperationsvereinbarung, die die formelle Zusammenarbeit zwischen der Universität und der lokalen Antidiskriminierungsstelle besiegelt. Ziel der Partnerschaft ist es, Studierenden und Beschäftigten, die Diskriminierung erleben, leichteren Zugang zu Unterstützung zu ermöglichen.

Die Vereinbarung stärkt die Diversitätsstrategie der TU Berlin, die erstmals 2024 veröffentlicht wurde. Diese Strategie rückt den Kampf gegen Diskriminierung bereits in den Mittelpunkt und garantiert Betroffenen verlässliche Beratung sowie klare Verfahren zur Bearbeitung von Fällen. Durch die Zusammenarbeit mit der ADS will die Universität nun noch sichtbarere und wirksamere Hilfsangebote schaffen.

Die ADS bietet kostenlose, vertrauliche und unabhängige Beratung für alle an, die Diskriminierung erfahren. Dazu gehören emotionale Unterstützung, rechtliche Orientierungshilfe und praktische Interventionen. Diese Leistungen entsprechen den Vorgaben des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), das vor Benachteiligung aufgrund von Faktoren wie ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion, Behinderung, Alter oder sexueller Orientierung schützt.

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Im Rahmen der neuen Partnerschaft wird die Universität die Beratungsangebote der ADS stärker bewerben, um sicherzustellen, dass alle Mitglieder der Hochschulgemeinschaft einfach Hilfe erhalten können. Die Zusammenarbeit ist zudem Teil der "Ecoversity-Initiative" der TU Berlin, die darauf abzielt, die Verbindungen zu regionalen Organisationen zu vertiefen.

Die Kooperation zwischen der TU Berlin und der ADS baut auf bestehenden Maßnahmen zur Bekämpfung von Diskriminierung auf. Sie unterstreicht das Engagement der Universität für Chancengerechtigkeit und erweitert gleichzeitig die Reichweite der lokalen Antidiskriminierungsarbeit. Die Partnerschaft ist als langfristiger Bestandteil der Diversitäts- und Inklusionsstrategie der Hochschule angelegt.

AKTUALISIERUNG

New Workshops and Trainings Planned to Strengthen Anti-Discrimination Efforts

The ADS Braunschweig has announced upcoming initiatives to expand its community engagement. These include:

  • A workshop on 30 March 2026 for International Weeks against Racism.
  • A training session on 10 October 2026 for first- and referral counselling.
  • A network meeting on 28 February 2026 to discuss regional anti-discrimination strategies.