TU Berlin und Antidiskriminierungsstelle Braunschweig starten historische Kooperation gegen Ungleichheit
TU Berlin und Antidiskriminierungsstelle Braunschweig starten historische Kooperation gegen Ungleichheit
Die Technische Universität Berlin und die Antidiskriminierungsstelle Braunschweig (ADS) haben sich zusammengeschlossen, um Ungleichheit auf dem Campus zu bekämpfen. Am 4. Februar 2026 unterzeichneten beide eine Kooperationsvereinbarung, die die formelle Zusammenarbeit zwischen der Universität und der lokalen Antidiskriminierungsstelle besiegelt. Ziel der Partnerschaft ist es, Studierenden und Beschäftigten, die Diskriminierung erleben, leichteren Zugang zu Unterstützung zu ermöglichen.
Die Vereinbarung stärkt die Diversitätsstrategie der TU Berlin, die erstmals 2024 veröffentlicht wurde. Diese Strategie rückt den Kampf gegen Diskriminierung bereits in den Mittelpunkt und garantiert Betroffenen verlässliche Beratung sowie klare Verfahren zur Bearbeitung von Fällen. Durch die Zusammenarbeit mit der ADS will die Universität nun noch sichtbarere und wirksamere Hilfsangebote schaffen.
Die ADS bietet kostenlose, vertrauliche und unabhängige Beratung für alle an, die Diskriminierung erfahren. Dazu gehören emotionale Unterstützung, rechtliche Orientierungshilfe und praktische Interventionen. Diese Leistungen entsprechen den Vorgaben des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), das vor Benachteiligung aufgrund von Faktoren wie ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion, Behinderung, Alter oder sexueller Orientierung schützt.
Im Rahmen der neuen Partnerschaft wird die Universität die Beratungsangebote der ADS stärker bewerben, um sicherzustellen, dass alle Mitglieder der Hochschulgemeinschaft einfach Hilfe erhalten können. Die Zusammenarbeit ist zudem Teil der "Ecoversity-Initiative" der TU Berlin, die darauf abzielt, die Verbindungen zu regionalen Organisationen zu vertiefen.
Die Kooperation zwischen der TU Berlin und der ADS baut auf bestehenden Maßnahmen zur Bekämpfung von Diskriminierung auf. Sie unterstreicht das Engagement der Universität für Chancengerechtigkeit und erweitert gleichzeitig die Reichweite der lokalen Antidiskriminierungsarbeit. Die Partnerschaft ist als langfristiger Bestandteil der Diversitäts- und Inklusionsstrategie der Hochschule angelegt.
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