Uwe Bolls Citizen Vigilante wird in Deutschland von der FSK blockiert – Zensurvorwürfe erhoben
Leila BlochUwe Bolls Citizen Vigilante wird in Deutschland von der FSK blockiert – Zensurvorwürfe erhoben
Die deutsche Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) hat die Veröffentlichung von Uwe Bolls Citizen Vigilante blockiert. Durch diese Entscheidung erhält der Film keine Altersfreigabe und ist damit effektiv von den wichtigsten Vertriebswegen im Land ausgeschlossen. Regisseur Uwe Boll bezeichnet den Schritt als politisch motiviert.
Im Mittelpunkt des Films steht Armie Hammer als Sanders, ein Selbstjustiz übt, der im Internet Berühmtheit erlangt. Die Handlung greift reale Kriminalfälle in Deutschland auf und thematisiert darüber hinaus sicherheitspolitische Fragen in ganz Europa. Boll argumentiert, die Gewaltdarstellungen in Citizen Vigilante seien mit denen etablierter Action-Reihen wie John Wick oder The Equalizer vergleichbar – beide seien in Deutschland ohne Probleme erschienen.
Boll wirft der FSK vor, sich hinter dem Jugendschutz zu verschanzen, um den Film zu zensieren. Er vermutet, dass das Verbot mit der Darstellung von Migranten als Straftätern zusammenhängt – ein Thema, das seiner Ansicht nach die vorherrschenden Narrative zur Migration infrage stellt. Ohne Altersfreigabe dürfen Kinos und Streamingdienste den Film rechtlich nicht zeigen.
Die Verweigerung einer Einstufung für Citizen Vigilante verhindert dessen offizielle Veröffentlichung in Deutschland. Boll besteht darauf, dass die Entscheidung Teil einer größeren Tendenz sei, abweichende Positionen zu Kriminalität und Migration zum Schweigen zu bringen. Der Film bleibt über die üblichen Vertriebskanäle im Land weiterhin unzugänglich.






