09 March 2026, 18:21

VDIK eröffnet Berlin-Büro für mehr Einfluss auf die deutsche Automobilpolitik

Das Reichstagsgebäude in Berlin, Deutschland, ein großes Gebäude mit zahlreichen Fenstern, umgeben von Straßenlaternen, Lichtern, Schildern, Fahrzeugen, Menschen, Flaggen, Gittern und Bäumen, unter einem bewölkten Himmel.

VDIK eröffnet Berlin-Büro für mehr Einfluss auf die deutsche Automobilpolitik

Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) hat am Berliner Gendarmenmarkt ein neues Büro eröffnet. Der Standort soll politische Diskussionen, Ausschusssitzungen und Presseveranstaltungen beherbergen und damit die Rolle des Verbands in politischen Debatten stärken.

Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, und VDIK-Präsidentin Imelda Labbé weihten die Räumlichkeiten offiziell ein. Hirte betonte die Bedeutung eines Ausgleichs zwischen Klimaschutz und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit in der Automobilbranche. Gleichzeitig lehnte er pauschale Flottenquoten ab, wie sie im Entwurf des Industrial Accelerator Act (IAA) der Europäischen Kommission für die Politik in Deutschland vorgesehen sind.

Labbé unterstrich den wachsenden Einfluss des Verbands in politischen Kreisen. Sie forderte schnellere Fortschritte beim Ausbau der Ladeinfrastruktur sowie niedrigere Stromkosten für Elektrofahrzeuge. Das neue Büro soll als zentrale Anlaufstelle für den Austausch mit Politik und Öffentlichkeit dienen.

Der VDIK vertritt internationale Automobilhersteller in Deutschland, wobei die genaue Anzahl der Mitglieder und die Länderverteilung nicht genannt werden.

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Die Eröffnung des Büros markiert einen Schritt hin zu einer stärkeren Interessenvertretung ausländischer Autohersteller in Deutschland. Es bietet einen festen Rahmen für Branchendialoge und politische Initiativen. Ziel des VDIK ist es, künftige Debatten über Mobilität und Regulierung in der Politik mitzugestalten.

Quelle