Verkehrschaos in Mainz gefährdet Schulkinder auf dem Weg zur Eisgrub-Grundschule
Francesco HeinrichVerkehrschaos in Mainz gefährdet Schulkinder auf dem Weg zur Eisgrub-Grundschule
Verkehrsstaus in der Mainzer Innenstadt gefährden Schulkinder beim Überqueren stark befahrener Straßen
Besorgte Eltern und Anwohner warnen vor den Risiken, die entstehen, wenn Autos Fußgängerüberwege – insbesondere in der Nähe der Eisgrub-Grundschule im Stadtteil Lauterenviertel – blockieren. Die Situation hat zu Forderungen nach einem besseren Verkehrsmanagement während der morgendlichen Stoßzeiten geführt.
Jeden Morgen begleitet Christian Voigt, ein Vater aus dem Lauterenviertel, Kinder auf ihrem Weg zur Eisgrub-Grundschule. Sein Alltag zeigt die Gefahren auf, denen sie auf der Rheinstraße ausgesetzt sind: Dichter Verkehr zwingt Fahrzeuge dazu, auf Zebrastreifen anzuhalten. Viele Autofahrer schätzen falsch ein, ob sie die Ampel noch vor dem Umschalten freiräumen können – mit der Folge, dass ihre Wagen auf den Markierungen stehen bleiben.
Doch nicht nur Privatfahrzeuge verursachen das Problem. Auch Stadtbusse versperren regelmäßig die Überwege, die Kinder sicher passieren müssen. Da der Verkehr auf der Rheinachse nur langsam vorankommt, drohen junge Fußgänger von Fahrern übersehen zu werden – besonders, wenn sie hinter stehenden Fahrzeugen die Straße überqueren. Verschärft wird die Lage durch Straßensperrungen und Baustellen, die den morgendlichen Stau zusätzlich anheizen.
Die Polizei hat die Gefahrenstelle bereits begutachtet, bisher jedoch keine weiteren Maßnahmen eingeleitet. Zwar gibt es regelmäßige Schulwegkontrollen und allgemeine Verkehrsüberwachung, doch die Sorge um die unmittelbare Sicherheit der Kinder, die diese Überwege nutzen, bleibt bestehen.
Die anhaltenden Verkehrsprobleme in der Mainzer Innenstadt stellen weiterhin ein Risiko für Schulkinder dar, die belebte Straßen überqueren müssen. Ohne zusätzliche Vorkehrungen bleibt die Unfallgefahr – vor allem zu den Hauptverkehrszeiten am Morgen – bestehen. Die Behörden haben das Problem zwar anerkannt, bisher aber keine neuen Lösungen angekündigt, um zu verhindern, dass Fahrzeuge Fußgängerwege blockieren.






