VW stoppt T6-Verkauf wegen zu hoher Stickoxidwerte – Lösung in Sicht
Dora CichoriusVW stoppt T6-Verkauf wegen zu hoher Stickoxidwerte – Lösung in Sicht
Volkswagen Nutzfahrzeuge hat den Verkauf seiner T6-Personentransporter seit Anfang Dezember 2017 ausgesetzt. Der Schritt erfolgte, nachdem Behörden übermäßig hohe Stickoxidemissionen bei dem beliebten Kleinbus festgestellt hatten. Nun arbeitet das Unternehmen an einer Lösung, um die Fahrzeuge wieder in Einklang mit den Vorschriften zu bringen.
Ausgelöst wurde das Problem, als das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ein Lieferverbot androhte. Volkswagen reagierte umgehend, um Strafen zu vermeiden, und stoppte den Verkauf des T6 in der Kategorie der M1-Personenkraftwagen. Die Nutzfahrzeugvarianten des T6 blieben hingegen unberührt, da für sie höhere NOx-Grenzwerte gelten.
Mittlerweile wurde eine technische Lösung erarbeitet. Die Ingenieure passten die Motorsteuerung an, um die Emissionen während der Regeneration des Partikelfilters zu verbessern. Tests, behördliche Zulassungen und die Umsetzung für bereits produzierte Fahrzeuge sind nun weit fortgeschritten.
Der Neustart des Verkaufs der T6-Personenmodelle ist für März geplant. Gleichzeitig prüft das Unternehmen weiterhin Optionen für bereits an Kunden ausgelieferte Fahrzeuge. Eine endgültige Entscheidung über mögliche Nachrüstungen oder Anpassungen für diese Modelle steht jedoch noch aus.
Volkswagens Lösung für das T6-Emissionsproblem steht kurz vor dem Abschluss, und der Verkauf neuer Modelle soll im März wiederaufgenommen werden. Besitzer bereits zugelassener Fahrzeuge könnten jedoch weiterhin im Unklaren bleiben, da das Unternehmen noch keine konkreten Maßnahmen für rückwirkende Updates bestätigt hat. Das weitere Vorgehen hängt von internen Prüfungen und Abstimmungen mit den Behörden ab.