04 May 2026, 18:27

VW verschiebt Integration des sächsischen Werks wegen IT-Problemen um Jahre

Ein Volkswagen-Händler mit Glaswänden und -fenstern, der Autos zeigt, die vor ihm geparkt sind, umgeben von Pflanzen und einem Baum unter einem sichtbaren Himmel.

VW verschiebt Integration des sächsischen Werks wegen IT-Problemen um Jahre

Volkswagen wird die Integration seines sächsischen Tochterunternehmens voraussichtlich um bis zu zwei Jahre verschieben. Die Entscheidung folgt anhaltenden technischen Problemen, insbesondere mit den IT-Systemen. Eine endgültige Entscheidung wird für die Aufsichtsratssitzung am Montag erwartet.

Die Fusion war erstmals 2021 angekündigt und ursprünglich für Anfang 2027 geplant worden. Doch interne Quellen verweisen nun auf Verzögerungen, die durch Schwierigkeiten bei der Einführung eines SAP-Systems verursacht wurden. Diese technischen Hürden haben den Zeitplan durcheinandergebracht.

Die Verzögerung kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt für das Werk in Zwickau. Mehrere Modelle wurden bereits an andere Standorte verlagert, was die finanzielle Situation des Werks belastet. Dennoch betont das Unternehmen, dass sich die Verschiebung nicht auf die Löhne oder Arbeitsplätze der 10.000 Beschäftigten auswirken werde.

Die Tarifverträge für die sächsische Einheit waren bereits zu Jahresbeginn an die Standards von Volkswagen AG in Wolfsburg angeglichen worden. Diese Anpassung war Teil des umfassenderen Plans, die Abläufe vor der vollständigen Integration zu straffen.

Der Aufsichtsrat wird die Lage am Montag prüfen. Sollte die Verschiebung genehmigt werden, erhält Volkswagen mehr Zeit, um die IT-Probleme zu lösen. Die Entscheidung wird jedoch keine Auswirkungen auf die bestehenden Tarifverträge oder Beschäftigungsbedingungen der Mitarbeiter in Sachsen haben.

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