Warnstreik im öffentlichen Dienst Niedersachsens: Tausende legen am Mittwoch die Arbeit nieder
Sylvio ThiesGewerkschaft der öffentlichen Dienstleistenden ruft in Niedersachsen zu Warnstreik auf - Warnstreik im öffentlichen Dienst Niedersachsens: Tausende legen am Mittwoch die Arbeit nieder
Beschäftigte im öffentlichen Dienst Niedersachsens legen am Mittwoch ganztägig die Arbeit nieder
Die von der dbb beamtenbund und tarifunion organisierte Warnstreikaktion steht im Zusammenhang mit dem anhaltenden Tarifkonflikt mit den Arbeitgebern. Tausende Teilnehmer werden zu einer Kundgebung in Hannover erwartet, auf der Gewerkschaftsvertreter um 11:00 Uhr zu den Versammelten sprechen werden.
Der Ausstand erfolgt vor dem Hintergrund der Forderung des dbb und anderer Arbeitnehmerverbände nach einer Lohnerhöhung von 7 Prozent, mindestens jedoch 300 Euro monatlich. Die Arbeitgeber lehnen diese als nicht finanzierbar ab. Trotz des Streiks bleibt der Winterdienst weitgehend aufrechterhalten, während andere Instandhaltungsarbeiten verzögert werden könnten.
Die Verhandlungen sollen am 11. Februar in Potsdam fortgesetzt werden. Bisher hat der dbb keine Angaben dazu gemacht, wie viele Beschäftigte in Niedersachsen an der Aktion teilnehmen werden. Der Bundesvorsitzende Volker Geyer und der Landesvorsitzende Alexander Zimbehl werden auf der Kundgebung in Hannover sprechen und die Belegschaft zum Durchhalten in ihren Forderungen auffordern.
Durch den Streik kommt es zu Einschränkungen bei einigen öffentlichen Dienstleistungen, doch die notwendigen Winterdienste laufen weiter. Da die Fronten vor den anstehenden Gesprächen nächste Woche weiterhin verhart sind, wird das Verhandlungsergebnis zeigen, ob es zu weiteren Arbeitskampfmaßnahmen kommt.
