Warnstreiks legen Nahverkehr in Hannover und Göttingen lahm – was Pendler jetzt wissen müssen
Francesco HeinrichWarnstreiks legen Nahverkehr in Hannover und Göttingen lahm – was Pendler jetzt wissen müssen
Warnstreiks im ÖPNV: Hannover und Göttingen betroffen
Beschäftigte im öffentlichen Nahverkehr in Hannover und Göttingen werden in diesem Monat zu Warnstreiks aufrufen. Die von der Gewerkschaft ver.di organisierten Arbeitsniederlegungen folgen auf gescheiterte Tarifverhandlungen. Busse, Straßenbahnen und Regionalverbindungen werden an zwei Tagen in beiden Städten erhebliche Einschränkungen erfahren.
In Göttingen werden die Mitarbeiter der Göttinger Verkehrsbetriebe am 19. und 20. Mai die Arbeit niederlegen. Ab 4:30 Uhr werden an beiden Tagen Streikposten am Betriebshof der Gesellschaft aufgestellt. Zudem ist für den 19. Mai um 9:30 Uhr eine Kundgebung vor Ort geplant. Auch die Belegschaft von RegioBus schließt sich an diesen Tagen dem Streik an, was die Verkehrsoptionen weiter verknappen wird.
In Hannover legen die Beschäftigten der Üstra am 20. und 21. Mai die Arbeit nieder. Am ersten Streiktag wird es ab 10:30 Uhr eine Demonstration durch die Innenstadt geben. Am folgenden Morgen versammeln sich die Streikenden am Betriebshof Glocksee. Stefanie Weiß, stellvertretende Landesbezirksleiterin von ver.di in Niedersachsen-Bremen, kritisierte die Arbeitgeber scharf, weil diese sich weigerten, in sinnvolle Verhandlungen einzutreten.
Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 1. Juni angesetzt. Durch die Streiks wird der öffentliche Nahverkehr in beiden Städten an zwei Tagen weitgehend zum Erliegen kommen. Pendler müssen mit Verspätungen oder Ausfällen bei Bussen, Straßenbahnen und Regionalzügen rechnen. Bis zur Wiederaufnahme der Gespräche im nächsten Monat könnte das Angebot weiterhin eingeschränkt bleiben.






