07 February 2026, 16:42

Weniger Hunde in Gifhorn – doch die Steuer bleibt stabil

Ein aufgeschlagenes Buch mit dem Titel "Internationale Ausstellung von Jagd- und Luxus-Hunden nach Frankfurt a.M." mit einem Schwarz-Weiß-Foto eines Hundes und begleitendem Text.

Weniger Hunde in Gifhorn – doch die Steuer bleibt stabil

Gifhorn veröffentlicht aktuelle Zahlen zu Hundehaltung und Steueraufkommen für 2025

Die Stadt Gifhorn hat die neuesten Daten zur Hundehaltung und den damit verbundenen Steuereinnahmen für das Jahr 2025 vorgelegt. Demnach ging die Zahl der angemeldeten Hunde im Vergleich zu den Vorjahren leicht zurück, während die Einnahmen aus der Hundefee stabil blieben. Die Besitzer zahlen dabei gestaffelte Gebühren, die von der Anzahl und Art der gehaltenen Hunde abhängen.

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Zu Beginn des Jahres 2025 waren in Gifhorn 2.384 Hunde gemeldet. Bis Dezember sank diese Zahl auf 2.367. Damit setzt sich ein rückläufiger Trend fort: 2023 waren noch über 2.500 Hunde registriert, 2024 dann 2.406.

Die Stadt erhebt für den ersten Hund im Haushalt jährlich 78 Euro. Für einen zweiten Hund fallen 144 Euro an, jeder weitere Hund wird mit 156 Euro pro Jahr besteuert. Als gefährlich eingestufte Hunde kosten zusätzlich 600 Euro. Wie viele solcher Hunde in Gifhorn leben, ist jedoch nicht erfasst.

Die Steuereinnahmen aus diesen Gebühren beliefen sich 2025 auf insgesamt 222.397 Euro. 2023 waren es 227.000 Euro, 2024 dann 220.652 Euro. Trotz der sinkenden Hundezahlen blieben die Einnahmen damit über die drei Jahre hinweg in einem engen Rahmen stabil.

Die Zahl der Hunde in Gifhorn geht seit 2023 kontinuierlich zurück, doch die Steuereinnahmen bleiben konstant. Die gestaffelten Gebühren für erste, zweite und weitere Hunde – sowie der Zuschlag für gefährliche Rassen – sorgen für eine stabile Einnahmenbasis. Eine offizielle Statistik zu gefährlichen Hunden liegt für kein Jahr vor.