22 March 2026, 14:23

Werder Bremen setzt auf 50-Millionen-Deal mit Coulibaly – doch die Kritik bleibt

Eine Gruppe von Männern in grünen T-Shirts steht auf einem Fußballfeld mit einem Ball und einem Tor, mit Bäumen, Gebäuden und Fahrzeugen im Hintergrund.

"Wie geplant" gelaufen: Fritz erklärt die Transferpolitik von Werder Bremen - Werder Bremen setzt auf 50-Millionen-Deal mit Coulibaly – doch die Kritik bleibt

Werder Bremen plant, den 18-jährigen Verteidiger Karim Coulibaly im kommenden Sommer für etwa 50 Millionen Euro zu verkaufen. Der Verein steht in dieser Saison wegen seiner Transferentscheidungen massiv in der Kritik.

Coulibaly, ein linksfüßiger Abwehrspieler, hat sich inzwischen als Stammkraft in Werders erster Mannschaft etabliert. Seine Leistungen haben das Interesse mehrerer Top-Klubs geweckt, ein möglicher Wechsel wird im Sommer 2026 erwartet. Der Verein sieht in einem Verkauf die Chance, eine beträchtliche Ablösesumme zu erzielen.

Die Offensive des Teams war jedoch schwach, und die Abhängigkeit von Leihspielern hat die Frustration zusätzlich verstärkt. Sportdirektor Clemens Fritz räumte Fehler in der Transferpolitik ein, verteidigte aber den aktuellen Kader. Ein großer Rückschlag war die Verpflichtung des Stürmers Victor Boniface, der mit Verletzungen und Fitnessproblemen zu kämpfen hat. Ursprünglich sollte Boniface sich die Spielzeit mit Keke Topp teilen – doch dieser Plan ging nicht auf.

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Auch finanzielle Engpässe spielten eine Rolle. Werder Bremen scheiterte daran, Spieler wie Romano Schmid zu den erhofften hohen Ablösesummen zu verkaufen. Dadurch war der Verein in seiner Fähigkeit eingeschränkt, das Team in Schlüsselpositionen zu verstärken.

Fritz bleibt unter Druck, Kritiker werfen ihm vor, dass falsche Personalentscheidungen den Kader unausgewogen gemacht hätten. Nun setzt der Klub auf den möglichen Verkauf Coulibalys, um die Transferstrategie neu auszurichten.

Werders Fokus liegt derzeit darauf, im nächsten Jahr einen lukrativen Deal für Coulibaly abzuschließen. Die Einnahmen aus dem Transfer könnten helfen, die Schwächen im Angriff zu beheben und die Abhängigkeit von Leihspielern zu verringern. Bis dahin muss der Verein die restliche Saison mit dem aktuellen Kader und begrenzten Optionen bestreiten.

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