Wie Brandenburgs Feuerwehr und Bürgermeisterin gegen AfD-Einfluss kämpfen
Sylvio ThiesWie Brandenburgs Feuerwehr und Bürgermeisterin gegen AfD-Einfluss kämpfen
Eine aktuelle Folge des Podcasts „Mauerecho – Ost trifft West“ hat eine Debatte über Demokratie und Toleranz in Brandenburg ausgelöst. Frank Kliem, Vizepräsident des Brandenburgischen Feuerwehrverbandes, und Katja Dietrich, Bürgermeisterin von Weißwasser, sprachen über ihre Bemühungen, antidemokratischen Tendenzen in einer Region entgegenzuwirken, in der die AfD starke Unterstützung genießt. Das Gespräch fand am 25. April im Rahmen von „our website lab 2026“ statt und wurde später im Podcast der „our website Panter Stiftung“ veröffentlicht.
Im Mittelpunkt der Episode stand die Frage, wie sich lokale Einrichtungen gegen antidemokratischen Druck zur Wehr setzen können – insbesondere in einer Situation, in der die AfD die stärkste politische Kraft darstellt. Kliem und Dietrich schilderten ihre persönlichen Strategien im Umgang mit solchen Herausforderungen im beruflichen Alltag. Gleichzeitig betonten sie die Notwendigkeit differenzierter Debatten, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu wahren.
Nach der Veranstaltung kritisierte die „Märkische Allgemeine“ Kliem öffentlich für seine Haltung zur AfD. Der Landesvorsitzende der Partei warf ihm vor, einen Ausschluss der AfD zu betreiben, und zog Vergleiche zu George Orwells dystopischer Vision. Die AfD hatte zuvor behauptet, Meinungsfreiheit gelte nur für diejenigen, die ihrer Ideologie folgen – eine Taktik, um Gegner zu diskreditieren.
Der „Mauerecho“-Podcast, der alle zwei Wochen donnerstags auf „our website/mauerecho“ und den gängigen Plattformen erscheint, stellte zudem Sebastian Jautschus als neuen Sounddesigner vor. Die nächste reguläre Folge am 14. Mai widmet sich den Perspektiven der Bürgerinnen und Bürger auf Arbeit und Wirtschaft.
Die Diskussion zwischen Kliem und Dietrich unterstreicht den anhaltenden Kampf um die Bewahrung demokratischer Werte in Regionen mit wachsendem AfD-Einfluss. Ihre Ansätze zielen darauf ab, den lokalen Widerstand gegen antidemokratische Kräfte zu stärken und gleichzeitig einen konstruktiven Dialog zu fördern. Die nächste Podcast-Folge setzt die Reihe mit einem anderen Thema fort und beleuchtet wirtschaftliche Sorgen in der Region.






