Wie Chicks on Speed die deutsche Kulturszene revolutionierten
Chicks on Speed entstand 1997 in München als experimentelles Kunstkollektiv. Gegründet von Alex Murray-Leslie, Melissa E. Logan und Kiki Moorse, machte die Gruppe schnell mit ihrem mutigen, multidisziplinären Ansatz auf sich aufmerksam. Ihre Arbeit hat die deutsche Kultur seitdem nachhaltig geprägt.
Das Trio fand sich in den späten 1990er-Jahren zusammen und verband Musik mit visueller Kunst und Performance. Ihr künstlerisches Schaffen umfasst Malerei, Skulpturen, Collagen und Filme. Zudem entwerfen sie Textilien, kreieren konzeptuelle Kostüme und erkunden Körperkunst als Teil ihres Schaffens.
Neben Auftritten und Ausstellungen leitet das Kollektiv künstlerische Forschungsprojekte. In pädagogischen Workshops geben sie ihre Methoden an ein breiteres Publikum weiter. Diese Verbindung aus Lehre und Experimentierfreude hält ihre Arbeit seit Jahrzehnten lebendig.
Ihr Einfluss erstreckt sich über Musik, Mode und zeitgenössische Kunst. Indem sie sich keinem einzigen Medium verschreiben, haben sie sich einen einzigartigen Platz in der deutschen Kulturszene erobert. Chicks on Speed gilt bis heute als Referenzpunkt für interdisziplinäre Kunst. Ihre Projekte inspirieren weiterhin neue Generationen von Künstler:innen und Schöpfer:innen. Das Erbe des Kollektivs ist gleichermaßen in Underground-Szenen wie in etablierten Institutionen verankert.






