Wie ein 72-Jähriger mit Porto-Briefen die Nikolaus-Tradition bewahrt
Francesco Heinrich72-Jähriger hält Tradition in Nikolausdorf am Leben - Wie ein 72-Jähriger mit Porto-Briefen die Nikolaus-Tradition bewahrt
72-Jähriger hält Tradition mit Porto Brief in Nikolausdorf am Leben
72-Jähriger hält Tradition mit Porto Brief in Nikolausdorf am Leben
72-Jähriger hält Tradition mit Porto Brief in Nikolausdorf am Leben
Im beschaulichen Dorf Nikolausdorf bewahrt ein kleines Weihnachtspostamt eine herzerwärmende Tradition. Jedes Jahr treffen hier Briefe an den heiligen Nikolaus aus aller Welt ein. Seit über fünf Jahrzehnten engagieren sich Freiwillige, um jeden einzelnen mit Sorgfalt und vorweihnachtlicher Freude zu beantworten.
Begonnen hat die Tradition in den 1960er-Jahren, als Frida Fleming, eine örtliche Postangestellte, erstmals auf die Schreiben an den Nikolaus antwortete. Später übernahm eine Lehrerin der Dorfschule die Initiative und gewann Helfer, um den Brauch fortzuführen. Hubert Weddehage, heute 72, stieg als 17-jähriger Schüler ein – in den Fußstapfen seines Vaters, der die Aktion zuvor geleitet hatte.
Während der Adventszeit treffen sich bis zu 20 Freiwillige abends, um die Briefe zu beantworten. Die meisten erhalten eine vorgedruckte Weihnachtskarte mit festlichem Gruß, doch besonders berührende Botschaften bekommen eine persönliche Antwort. Für Weddehage und sein Team ist diese Arbeit mehr als eine Pflicht – sie ist ein kostbarer Teil der Vorweihnachtszeit, erfüllt von Wärme und Nächstenliebe.
Das Weihnachtspostamt in Nikolausdorf bringt auch heute noch Kindern und Familien weltweit Freude. Jahr für Jahr kommen die Briefe, und die Helfer antworten – so bleibt der Geist des Nikolaus lebendig. Diese von Generation zu Generation weitergegebene Tradition ist ein kleines, aber bedeutendes Stück der Weihnachtszeit.
