Wolfenbüttel stellt kommunale Grabpflege ein – was das für Anwohner bedeutet
Sylvio ThiesWolfenbüttel stellt kommunale Grabpflege ein – was das für Anwohner bedeutet
Wolfenbüttel stellt kommunale Grabpflege zum 1. Juli 2023 ein
Die Stadt Wolfenbüttel wird zum 1. Juli 2023 ihre städtischen Dienstleistungen zur Grabpflege beenden. Die Entscheidung ist Teil eines umfassenden Umstrukturierungsplans zur Reduzierung der Personalkosten. Betroffen sind sowohl bestehende Verträge als auch künftige Vereinbarungen zur Grabpflege auf den Friedhöfen der Stadt.
Der Stadtrat stimmt in der kommenden Woche über einen Vorschlag ab, den Service schrittweise auslaufen zu lassen. Neue private Verträge zur Grabpflege auf kommunalen Friedhöfen werden nicht mehr vergeben. Bestehende Einzel- und Jahresverträge laufen spätestens 2026 aus und werden nicht verlängert.
Saisonale Pflegekräfte werden bei natürlichem Ausscheiden nicht nachbesetzt. Zudem prüft die Verwaltung, ob langfristige Verträge auslaufen oder an externe Anbieter übertragen werden können. Dieser Schritt erfolgt freiwillig, da die Stadt gesetzlich nicht zur Grabpflege verpflichtet ist.
Inhabern bestehender Verträge, die zu privaten Anbietern wechseln möchten, wird neutrale und wettbewerbsorientierte Unterstützung angeboten. Die Stadt sichert zu, Änderungen bei laufenden Verträgen behutsam zu gestalten und die Betroffenen individuell zu beraten.
Ziel der Umstrukturierung ist es, Kosten zu sparen und gleichzeitig einen fairen Übergang für alle Beteiligten zu gewährleisten. Personalanpassungen sollen sozialverträglich erfolgen. Die Änderungen markieren das Ende eines langjährigen, aber nicht verpflichtenden Serviceangebots in Wolfenbüttel.






