Wolfenbüttels Jugendzentrum aus den 70er-Jahren wird zum modernen Begegnungsort umgebaut
Sylvio ThiesWolfenbüttels Jugendzentrum aus den 70er-Jahren wird zum modernen Begegnungsort umgebaut
Nach Jahren der Diskussion nehmen die Pläne für die Sanierung des Wolfenbütteler Jugend- und Freizeitzentrums (JFZ) nun konkrete Formen an. Das aus den 1970er-Jahren stammende, seit Langem sanierungsbedürftige Gebäude soll zu einem modernen Begegnungsort für die Gemeinschaft umgebaut werden. Die Stadt hat ein Planungsbüro aus Goslar mit der Leitung des Projekts beauftragt.
Die Entscheidung, den bestehenden Standort zu modernisieren, fiel nach der Prüfung und Verworfung mehrerer Alternativstandorte. Das erneuerte JFZ wird in der Nähe der historischen Wallanlagen, eines öffentlichen Parks und der Oker liegen – und damit zu einem zentralen Treffpunkt für die Bürgerinnen und Bürger. Energieeffizienz und nachhaltige Baumaterialien stehen im Mittelpunkt der Bauarbeiten, um langfristige ökologische Vorteile zu sichern.
Die Neugestaltung sieht flexible Räumlichkeiten für Seminare, Workshops und Musikveranstaltungen vor. Auch benachbarte Grundschulen werden profitieren: Teile der Einrichtung sollen künftig als Mensa während der Mittagspausen genutzt werden. Die Planungsphase soll bis zum Sommer 2026 abgeschlossen sein, mit Baubeginn wird 2027 gerechnet.
Nach Fertigstellung wird das sanierte JFZ als vielseitiges Zentrum für Bildung, Freizeit und Gemeinschaftsaktivitäten dienen. Das Projekt beendet damit langjährige Debatten und leitet eine längst überfällige Aufwertung des maroden Gebäudes ein.
