14 January 2026, 14:40

Wolfenbüttels Parkhaus-Modernisierung steckt seit 2023 in der Sackgasse

Ein Parkplatz voller Autos in Reihen geparkt.

Wolfenbüttels Parkhaus-Modernisierung steckt seit 2023 in der Sackgasse

Wolfenbüttel plant seit 2023 Modernisierung des Parksystems – doch das Projekt stockt

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Schon 2023 kündigte die Stadt Wolfenbüttel an, ihr veraltetes Parksystem mit moderner Technik aufzurüsten. Doch seitdem gab es kaum Fortschritte. Nun sehen sich die Verantwortlichen mit hohen Kosten, technischen Hürden und konkurrierenden Prioritäten konfrontiert, die das Vorhaben verzögern.

Geplant war, statische Hinweisschilder durch Echtzeit-Displays zu ersetzen, die Autofahrer zu freien Parkplätzen leiten, die Suchzeit verkürzen und die Auslastung von Parkhäusern optimieren sollen. Als mögliche Testzone für die Pilotphase ist das Gebiet um die Hauptkirche vorgesehen.

Der Auftragnehmer SWARCO, der mit der Umsetzung betraut wurde, soll bis Juni 2026 ein detailliertes Konzept vorlegen. Falls dieses genehmigt wird, könnte das Beschaffungsverfahren starten – ein Pilotprojekt wäre dann frühestens 2027 denkbar. Doch die Finanzierung und die Abstimmung mit anderen Vorhaben, etwa der kamera-basierten Gebührenerhebung, bremsen die Pläne aus. Aktuell ruht die Initiative, da Ressourcen in andere Testprojekte fließen und das digitale Parksystem in der Warteschleife hängt.

Ob und wann die Modernisierung kommt, hängt davon ab, ob die finanziellen und technischen Herausforderungen bewältigt werden. Eine endgültige Entscheidung fällt erst nach Vorlage des SWARCO-Konzepts 2026 – falls das Projekt dann überhaupt vorankommt. Bis dahin bleibt Wolfenbüttel bei seinem veralteten System.