Wolfsburg bekommt ein Startup-Zentrum
Wolfsburg bekommt ein Gründerzentrum
Ankündigung: Die Startup-Förderung der Stadt wird neu ausgerichtet. Finanzielle Unterstützung kommt vom Land.
18. Dezember 2025, 20:04 Uhr
Wolfsburg wird ein neues Gründerzentrum für technologieorientierte Unternehmen eröffnen. Die Initiative, die mit einem Fördergeld in Höhe von 300.000 Euro unterstützt wird, richtet sich an Gründerinnen und Gründer in den Bereichen Künstliche Intelligenz, automotive Innovation und Medizintechnik. Ein breites Bündnis aus akademischen, industriellen und regionalen Partnern bringt Fachwissen und Ressourcen in das Projekt ein.
Das Team für Wirtschaftsförderung der Stadt, die Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH (WMG), hat die Mittel vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr eingeworben. Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne bewilligte die Förderung über das Programm „Startup Center“ der NBank, das die Kosten von Anfang 2026 bis Ende 2028 deckt.
Das Gründerzentrum stellt Arbeitsflächen, Beratungsleistungen und ein Partnernetzwerk bereit, um Startups von der Idee bis zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit zu begleiten. Schwerpunkte liegen auf Künstlicher Intelligenz, der Transformation der Automobilbranche, Kreislaufwirtschaftslösungen und Medizintechnik. Ein Konsortium unter Leitung des Entrepreneurship Hubs der Technischen Universität Braunschweig steuert das Vorhaben. Beteiligt sind unter anderem die Ostfalia Hochschule, das Niedersächsische Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) und die Open Hybrid LabFactory (OHLF). Regionale Unterstützer wie Volkswagen und der Forschungsflughafen Braunschweig ergänzen das Netzwerk. Neben der Infrastruktur vernetzt die Initiative Gründer mit Business Angels, Hochschulen und Industrievertretern. Organisationen wie die IHK Lüneburg-Wolfsburg, die Programmierschule École 42 und der KI-Park-Verband haben ihre Unterstützung zugesagt, um das Ökosystem zu stärken.
Das Gründerzentrum nimmt 2026 seinen Betrieb auf – mit klarem Fokus auf Hochtechnologie-Branchen. Gründer erhalten Zugang zu professionellen Räumlichkeiten, maßgeschneiderter Beratung und einem kooperativen Umfeld. Ziel des Projekts ist es, innovative Ideen innerhalb der nächsten drei Jahre in nachhaltige Unternehmen zu verwandeln.
