07 May 2026, 16:31

Wolfsburgs Holy-Spirit-Ensemble wird zum lebendigen Kulturzentrum umgestaltet

Schwarzes und weißes Foto einer Straße in einer Stadt mit einer Kirche im Hintergrund, die eine Fassadenrestaurierung durchführt, umgeben von Bäumen, Masten und Menschen, unter einem sichtbaren Himmel.

Wolfsburgs Holy-Spirit-Ensemble wird zum lebendigen Kulturzentrum umgestaltet

Das Holy-Spirit-Ensemble in Wolfsburg soll künftig unter einer neuen Stiftung erhalten, saniert und neu genutzt werden. Das von der Stadt und lokalen Akteuren unterstützte Vorhaben zielt darauf ab, den historischen Ort in ein lebendiges kulturelles und soziales Zentrum zu verwandeln.

Die Pläne für das Ensemble umfassen ein vielfältiges Kulturprogramm, Gemeinschaftswohnräume sowie Begegnungsstätten. Zudem ist die Einrichtung einer Kindertagesstätte auf dem Gelände vorgesehen. Der Stadtrat wird am 13. Mai über die Beteiligung Wolfsburgs an der Forum-Alvar-Aalto-Stiftung beraten – dabei steht eine finanzielle Zusage von bis zu einer Million Euro für das Stiftungsvermögen im Raum.

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Das Projekt steht unter zwei zentralen Voraussetzungen: der Übertragung des Grundstücks durch die Evangelisch-lutherische Landeskirche sowie den Ergebnissen laufender Machbarkeitsstudien. Professor Rolf Schnellecke, der die Stiftung vertritt, betonte, wie wichtig es sei, das Ensemble in bürgerlicher Trägerschaft und unter kommunaler Aufsicht zu belassen.

Oberbürgermeister Dennis Weilmann äußerte sich deutlich unterstützend und bezeichnete das Vorhaben als verlässlichen Weg, um das Ensemble zu bewahren und gleichzeitig neue Nutzungsmöglichkeiten zu erschließen. Kai-Uwe Hirschheide, Leiter der Stadtplanung, sprach von einer seltenen Chance, das denkmalgeschützte Bauwerk zu restaurieren und neu zu beleben.

Falls das Projekt genehmigt wird, übernimmt die Stiftung die Verantwortung für die Zukunft des Ensembles – mit dem Ziel, Denkmalschutz und öffentliche Zugänglichkeit in Einklang zu bringen. Die finanzielle Förderung der Stadt und die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern werden die Umwandlung des Geländes in einen gemeinwohlorientierten Ort prägen.

Quelle