Zoll deckt illegale Beschäftigung in Göttingen und Goslar auf
Zollbehörden in Niedersachsen haben bei jüngsten Kontrollen zwei getrennte Fälle von illegal beschäftigten Arbeitnehmern aufgedeckt. In Göttingen wurde eine Frau aus Südamerika ohne gültigen Aufenthaltstitel in der Prostitution tätig, während in Goslar ein Lkw-Fahrer aus Osteuropa die erforderlichen Unterlagen nicht vorweisen konnte. Beide Vorfälle haben strafrechtliche Ermittlungen zur Folge.
In Göttingen entdeckten Zollfahnder eine Sexarbeiterin aus Südamerika, die weder über eine Aufenthaltserlaubnis noch über die nach dem Prostituiertenschutzgesetz vorgeschriebene Erlaubnis verfügte. Die Frau wurde in einer Privatwohnung mit Kinderzimmer angetroffen – ein Verstoß gegen deutsche Vorschriften. Zuvor war sie bereits von der Bundespolizei an der deutsch-schweizerischen Grenze abgewiesen worden, hatte anschließend einen Asylantrag gestellt und war untergetaucht. Nun leiteten die Behörden ein Strafverfahren wegen illegalen Aufenthalts ein und wiesen sie an, die Wohnung zu verlassen.
In einem weiteren Fall stießen Zollbeamte in Goslar auf einen undokumentierten Lkw-Fahrer aus einem nicht zur EU gehörenden osteuropäischen Land, der ohne die notwendigen Genehmigungen arbeitete. Gegen den Mann wurden wegen illegalen Aufenthalts Anklage erhoben; die Ermittlungen gegen seinen Arbeitgeber und das beauftragende Unternehmen laufen noch.
Offizielle Statistiken liefern keine detaillierten Zahlen zu ähnlichen Fällen in Niedersachsen oder Thüringen der vergangenen zwei Jahre. Weder das Zollkriminalamt noch die Landespolizei erfassen solche Vorfälle in dieser Differenziertheit.
Beide Fälle verdeutlichen die anhaltenden Bemühungen der Behörden, illegale Beschäftigung in verschiedenen Branchen zu bekämpfen. Der Frau aus Göttingen drohen Abschiebung und rechtliche Konsequenzen, während der Arbeitgeber des Lkw-Fahrers weiter unter Beobachtung steht. Die Behörden kontrollieren weiterhin die Einhaltung von Aufenthalts- und Arbeitsbestimmungen.
New Details Emerge on Illegal Employment Cases in Göttingen and Goslar
The Zoll's investigation into illegal employment has revealed specific procedural actions and timelines. In Göttingen, the Ordnungsamt ordered the South American sex worker to vacate the apartment on 07.02.2026 due to Prostitutionsschutzgesetz violations. In Goslar, the truck driver from a non-EU country was found with only a short-term Lithuanian permit and prohibited from further travel after his 10.02.2026 arrest.






