03 March 2026, 14:37

Zwei schwere Wildunfälle in Niedersachsen: Ausweichmanöver enden an Bäumen

Ein großes Feuer brennt in der Mitte einer Schotterstraße umgeben von Bäumen und Pflanzen, mit Rauch, der in den Himmel aufsteigt, in einer ländlichen Gegend.

Zwei schwere Wildunfälle in Niedersachsen: Ausweichmanöver enden an Bäumen

Zwei getrennte Unfälle mit Rehen haben diese Woche in Niedersachsen Autofahrer verletzt. In beiden Fällen wichen die Fahrer den Tieren aus und prallten daraufhin gegen Bäume. Unterdessen ermittelt die Polizei nach einem Brandanschlag am Bahnhof Verden.

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Der erste Vorfall ereignete sich in Kirchlinteln, wo ein 26-jähriger Audi-Fahrer beim Ausweichmanöver vor einem Reh gegen einen Baum fuhr. Der Zusammenstoß verursachte einen Schaden von 20.000 Euro und führte zu leichten Verletzungen bei drei Insassen. Die Behörden bestätigten später, dass im Zuge der Unfälle in den Landkreisen Verden und Osterholz keine Wildtiere verletzt wurden.

Ein ähnlicher Unfall passierte in Vollersode, wo eine 24-jährige Frau nach einem Ausweichmanöver vor einem Reh ebenfalls gegen einen Baum prallte. Sie erlitt leichte Verletzungen, am Fahrzeug entstand ein Schaden von 5.000 Euro.

An anderer Stelle zündeten Unbekannte eine öffentliche Toilette am Bahnhof Verden an und richteten dabei einen Schaden von 1.500 Euro an. Zwei Mitarbeiter der Deutschen Bahn konnten die Flammen löschen, bevor die Feuerwehr eintraf. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Nummer +49 4231 8060 zu melden.

Als Reaktion auf die Wildunfälle erinnerten Beamte die Autofahrer daran, besonders in der Dämmerung und nachts langsamer zu fahren und wachsam zu bleiben, da Tiere dann besonders aktiv sind.

Die Unfälle unterstreichen die Gefahren von Wildwechsel auf Landstraßen. Während die Polizei den Brandanschlag weiter untersucht, erholen sich die verletzten Fahrer von ihren leichten Verletzungen. Die Behörden raten Autofahrern, in Gebieten mit plötzlich auftauchenden Tieren besonders vorsichtig zu sein.