350-Kilo-Stier bricht aus und löst nächtliche Großfahndung in Ilkerbruch aus
Sylvio Thies350-Kilo-Stier bricht aus und löst nächtliche Großfahndung in Ilkerbruch aus
350 Kilogramm schwerer Jungstier aus Stall in Ilkerbruch entkommen
Am Dienstag brach ein junger Stier mit einem Gewicht von 350 Kilogramm aus einem Stall in Ilkerbruch aus. Der Vorfall löste eine großangelegte Suchaktion aus, nachdem das Tier in der Nähe der Kreisstraße K114 und der ICE-Strecke gesichtet worden war. Die Behörden sperrten umgehend die Straße und leiteten eine Operation ein, um das Tier sicher aufzustöbern.
Der Stier war zunächst als vermisst gemeldet worden, nachdem er aus seinem Gehege ausgebrochen war. Seine Anwesenheit in der Nähe einer vielbefahrenen Straße und einer Eisenbahnlinie löste sofortige Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Sicherheit aus. Polizei und Besitzer verfolgten seine Bewegungen die ganze Nacht über, doch das Tier blieb stark aufgeregt und verletzt.
Ein Polizeihubschrauber entdeckte den Stier schließlich gegen 1 Uhr nachts in einem dichten Gestrüpp. Trotz Versuchen, sich ihm zu nähern, machte das unberechenbare Verhalten des Tieres eine Betäubung unmöglich. Mit Tagesanbruch kamen Fachleute zu dem Schluss, dass eine sichere Einfangung nicht mehr möglich sei.
Angesichts der anhaltenden Gefahr entschied sich die Behörde, den Stier einzuschläfern. Die Maßnahme wurde kurz darauf abgeschlossen.
Die Flucht des Stiers hatte Straßensperrungen und eine nächtelange Suche mit Bodenteams und Luftunterstützung zur Folge. Da keine sichere Möglichkeit bestand, das Tier einzufangen, beendete die Polizei die Lage durch die Tötung des Tieres. Der Vorfall wurde inzwischen abgeschlossen; weitere Gefahren für die öffentliche Sicherheit wurden nicht gemeldet.






