30 April 2026, 04:20

Aiwanger will Freie Wähler mit CSU-Kooperation bundesweit stärken

Schwarze und weiße Zeichnung einer kleinen Stadt in einem Tal umgeben von Bäumen und Hügeln, mit der Beschriftung "Bayern, Deutschland, 1857" oben.

Aiwanger will Freie Wähler mit CSU-Kooperation bundesweit stärken

Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler, hat eine engere Zusammenarbeit mit der bayerischen Christlich-Sozialen Union (CSU) gefordert. Seiner Ansicht nach könnte eine stärkere strategische Kooperation seiner Partei helfen, bundesweit erfolgreich zu sein. Gleichzeitig betont Aiwanger, dass die Freien Wähler weiterhin eigenständig wachsen müssten, um liberalkonservative Wähler anzuziehen, die nach konstruktiver Politik suchen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Aiwangers Vorstoß für eine Zusammenarbeit folgt einem Vorschlag von Peter Gauweiler, ehemaliges CSU-Vorstandsmitglied. Gauweiler hatte die Bildung eines "Bündnisses aus Freien Wählern und CSU" vorgeschlagen, um die konservative Vertretung zu stärken. Aiwanger merkt jedoch an, dass die Union bisher wenig Interesse gezeigt habe und ihre Reaktion als "kühle Abfuhr" beschreibt.

Trotzdem bleibt Aiwanger darauf fokussiert, den Einfluss der Freien Wähler auszubauen. Sein Ziel ist es, dass die Partei in jedem Bundesland die Fünf-Prozent-Hürde überwindet. Er ist überzeugt, dass eine "zunehmende Linksverschiebung in der Politik" Wähler zu Randparteien treibt und damit Raum für eine pragmatische Alternative schafft.

Statt sich in ein formelles Bündnis zu stürzen, setzt Aiwanger auf das bestehende Kooperationsmodell in Bayern. Er räumt ein, dass eine mögliche künftige Partnerschaft detaillierte Verhandlungen erfordern würde. Derzeit habe jedoch die Stärkung der Freien Wähler als attraktive Option für enttäuschte konservative Wähler Priorität.

Aiwangers Strategie verbindet Eigenständigkeit mit potenzieller Zusammenarbeit mit der CSU. Das Ziel ist es, die Freien Wähler als stabile Kraft in ganz Deutschland zu etablieren. Ob die Union in tiefgehende Gespräche einsteigen wird, bleibt vorerst ungewiss.

Quelle