02 May 2026, 00:24

Aldi Süd trennt sich vom Luxushotel Öschberghof – und setzt auf Kerngeschäft

Ein altes Foto eines prächtigen Hotel-Speisesaals mit Tischen, Stühlen, Kronleuchtern und Fenstern, auf dem links ein Schild mit der Aufschrift "Sale à manger, Grand Hotel" zu sehen ist.

Aldi Süd trennt sich vom Luxushotel Öschberghof – und setzt auf Kerngeschäft

Aldi Süd verkauft Luxushotel Öschberghof an die Gustav-Zech-Stiftung

Aldi Süd hat sich darauf verständigt, sein Luxushotel Öschberghof an die Gustav-Zech-Stiftung zu veräußern. Der Deal markiert einen strategischen Kurswechsel des Lebensmittelhändlers, der sich künftig stärker auf sein Kerngeschäft im Einzelhandel konzentrieren will. Das seit den 1970er-Jahren im Besitz von Aldi Süd stehende Hotel bleibt mit einem Umsatz von 30,7 Millionen Euro im vergangenen Jahr ein ertragstarkes Objekt.

Fast ein halbes Jahrhundert gehörte der Öschberghof zum Portfolio von Aldi Süd. Trotz des wirtschaftlichen Erfolgs will das Unternehmen nun seine Strukturen straffen und nicht zum Kerngeschäft gehörende Beteiligungen abstoßen. Dieser Schritt folgt auf die Schließung des gemeinsamen Online-Shops mit Aldi Nord im vergangenen Jahr.

Unter der neuen Eigentümerschaft übernimmt die Gustav-Zech-Stiftung die Führung des Hotels. Die Zech-Gruppe bestätigte, dass der Betrieb im Tagesgeschäft unverändert bleibt. Auch der aktuelle Geschäftsführer Michael Artner wird sein Amt nach dem Übergang behalten.

Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Kartellbehörden. Parallel dazu bündelt Aldi Süd weitere Funktionen an seinem Hauptsitz in Salzburg. Zu den jüngsten Umstrukturierungen zählen auch Personalabbau, insbesondere in Bereichen wie Aldi DX, während sich das Unternehmen stärker auf den Lebensmitteleinzelhandel ausrichtet.

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Sobald die Genehmigung vorliegt, geht der Öschberghof in den Besitz der Zech-Gruppe über. Hotelbetrieb, Belegschaft und Führung bleiben dabei unverändert. Die Entscheidung von Aldi Süd ist Teil einer umfassenderen Strategie, das Supermarktgeschäft gegenüber nicht zum Kern gehörenden Investitionen zu priorisieren.

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