Alma Hasun glänzt in Wien mit zwei preisgekrönten Bühnenrollen
Die Schauspielerin Alma Hasun hat für zwei herausragende Auftritte in Wien breite Anerkennung erhalten. Ihre Rollen in Sophia oder Das Ende der Humanisten und Ganymed Areal wurden von der Kritik gefeiert und zählen zu den meistdiskutierten Produktionen der Stadt.
An einem kürzlichen Nachmittag stand Hasun für Sophia oder Das Ende der Humanisten auf der Bühne der Wiener Kammerspiele. Die zweieinhalbstündige Aufführung erkundete eine komplexe Liebesbeziehung zwischen einem Menschen und einer künstlichen Intelligenz. Kritiker hoben ihre Fähigkeit hervor, emotionale Tiefe mit den philosophischen Themen des Stücks in Einklang zu bringen.
Unmittelbar danach eilte sie ins Otto-Wagner-Areal für Ganymed Areal, einen dreistündigen Monolog im Rahmen des ortsspezifischen Stationentheaters. In dieser Rolle spielte sie eine Pianistin, die die Fähigkeit zu spielen verliert – eine Darstellung, die als poetisch und zutiefst bewegend beschrieben wurde. Die Produktion ist so erfolgreich, dass alle Vorstellungen bis Oktober ausverkauft sind.
In einem jüngsten Interview äußerte Hasun ihre Bewunderung für Anton Tschechows Er und Sie, insbesondere für die Kurzgeschichte Der dumme Franzose.
Mit ihren aufeinanderfolgenden Auftritten hat Hasun ihren Ruf als vielseitige und fesselnde Schauspielerin gefestigt. Da Ganymed Areal wochenlang ausgebucht ist, suchen Zuschauer weiterhin nach Möglichkeiten, ihre Arbeit zu erleben. Der kritische Erfolg beider Produktionen deutet darauf hin, dass ihr Einfluss auf das zeitgenössische Theater weiter wächst.






