Baden-Württemberg verschärft Karfreitags-Kontrollen gegen Autoposer und illegales Tuning
Sylvio ThiesBaden-Württemberg verschärft Karfreitags-Kontrollen gegen Autoposer und illegales Tuning
Polizei in Baden-Württemberg startet verschärfte Kontrollen an Karfreitag, dem 3. April 2026, gegen die sogenannte Autoposer-Szene
Die Aktion richtet sich gegen illegales Fahrzeugtuning, rücksichtsloses Showfahren und nicht genehmigte Umbauten. Damit beteiligt sich das Bundesland zum fünften Mal an der bundesweiten Großrazzia gegen gefährliches Fahrverhalten.
Die jährlichen Karfreitags-Kampagnen sind zu einem zentralen Bestandteil der Bemühungen geworden, illegale Autorennen und riskante Straßenbenutzung einzudämmen. Bei den Kontrollen werden jedes Jahr Hunderte von Verstößen aufgedeckt – allein 2025 überprüften Beamte über 19.000 Fahrzeuge, deckten Tausende Vergehen auf und zogen mehr als 1.400 Autos aus dem Verkehr.
Schwerpunkt auf bekannten Treffpunkten der Tuning- und Rennszene
In diesem Jahr liegt der Fokus auf bekannten Hotspots, an denen sich Tuning-Fans und Showfahrer versammeln. Die Behörden kündigten ein härteres Durchgreifen an: Mehr Streifen und strengere Maßnahmen sollen für mehr Sicherheit sorgen. Hintergrund ist eine Reihe tödlicher Unfälle, die in den vergangenen Jahren mit illegalen Rennen in Verbindung gebracht wurden.
Bis April 2026 werden sich 15 der 16 deutschen Bundesländer an den bundesweiten Kontrollaktionen gegen illegale Umbauten und gefährliches Fahren beteiligen. Nur ein Bundesland hat sich der koordinierten Aktion bisher nicht angeschlossen.
Ziel: Illegale Straßenrennen verhindern und Risiken durch nicht genehmigte Fahrzeugveränderungen reduzieren
Die Polizei wird weiterhin gezielt Hochrisikogebiete überwachen und schärfere Strafen durchsetzen. Die Operation unterstreicht das anhaltende Engagement, die Verkehrssicherheit im gesamten Land zu verbessern.






