Chaos bei Fußballspiel: Gewalt, Pyrotechnik und Hitlergrüße in Rummelsburg
Francesco HeinrichChaos bei Fußballspiel: Gewalt, Pyrotechnik und Hitlergrüße in Rummelsburg
Ausschreitungen bei Fußballspiel zwischen Sparta Lichtenberg und BFC Dynamo in Rummelsburg
Bei einem Fußballspiel zwischen Sparta Lichtenberg und BFC Dynamo ist es am Samstag in Rummelsburg zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen. Die Unruhen begannen in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit und führten zu Verletzungen sowie einem Polizeieinsatz. Mehrere Personen, darunter ein Kind und ein Ordner, wurden im Chaos verletzt.
Die Lage eskalierte, als Anhänger des BFC Dynamo vor dem Stadion Pyrotechnik zündeten. Fans aus dem Gästeblock warfen daraufhin Knallkörper und Glasflaschen auf die Polizei. Beamte wurden auch körperlich angegriffen – zwölf erlitten leichte Verletzungen.
Der Schiedsrichter unterbrach das Spiel gegen 16:40 Uhr, als sich die Situation weiter zuspitzte. Die Polizei setzte körperliche Gewalt und Pfefferspray ein, um die Angreifer unter Kontrolle zu bringen. Rund 150 Beamte, unterstützt von Bundespolizeieinheiten, wurden eingesetzt, um die Ordnung wiederherzustellen.
Das Spiel wurde schließlich um 17:55 Uhr fortgesetzt, doch die Behörden erstatteten später zwei Strafanzeigen wegen schwerer Verstöße gegen die öffentliche Ordnung. Zwei BFC-Dynamo-Fans müssen sich nun wegen des Verdachts verantworten, den Hitlergruß gezeigt zu haben – ein verbotenes verfassungsfeindliches Symbol.
Die Partie endete unter starkem Polizeischutz, wobei sowohl bei Einsatzkräften als auch Zuschauern mehrere Verletzte zu verzeichnen waren. Die Ermittlungen zu den Vorfällen, darunter auch der Einsatz verbotener Symbole, laufen noch. Der Verein und die Behörden haben bisher keine weiteren Maßnahmen oder Sanktionen bekannt gegeben.






