Charli XCX beendet ihr 'Brat Summer'-Kapitel mit satirischer Mockumentary 'The Moment'
Sylvio ThiesCharli XCX beendet ihr 'Brat Summer'-Kapitel mit satirischer Mockumentary 'The Moment'
Charli XCX beendet ihre 'Brat Summer'-Ära mit der Premiere von 'The Moment' auf 3sat
Mit der Uraufführung von 'The Moment', einer Mockumentary, in der sie eine fiktionalisierte Version ihrer selbst spielt, hat Charli XCX den Abschluss ihrer 'Brat Summer'-Phase markiert. Der Film feierte im Januar 2026 auf dem Sundance Film Festival Premiere und zog später trotz eisiger Temperaturen Scharen von Fans ins Berliner Zoo Palast – viele standen stundenlang Schlange, um die Popikone zu sehen, deren Album 'Brat' (2024) eine globale Kulturwelle auslöste.
Die Mockumentary begleitet Charli XCX auf einer chaotischen Konzerttournee, während Alexander Skarsgård einen aufdringlichen Studio-Regisseur verkörpert, der sie für eine Dokumentation begleiten soll. Mit Auftritten von Kylie Jenner, Julia Fox und Rachel Sennott unterstreicht der Film seinen satirischen Ton. Die Kritik jedoch fällt gespalten aus: Während Sundance-Rezensenten die Darstellungen lobten, die Satire aber als ungleichmäßig empfanden, nannten deutsche Kritiker bei der Berlinale 'The Moment' 'ein Wechselbad aus Treffern und Fehlschlägen' – ein Balanceakt zwischen Drama und Komödie, der nicht ganz gelingt.
Für Charli XCX war die Arbeit an 'The Moment' ein kathartischer Prozess, bei dem sie reale Frustrationen in die Rolle einfließen ließ. Mittlerweile hat sie das 'Brat Summer'-Kapitel für sich abgeschlossen und erklärte gegenüber Reportern: 'Es liegt jetzt an der Welt, aber für mich ist es vorbei.' Neben diesem Projekt steht sie für 'The Gallerist', 'I Want Your Sex' und ein bevorstehendes Remake des Horror-Klassikers 'Faces of Death' vor der Kamera.
Die Mockumentary erscheint nach dem kulturellen Phänomen 'Brat', das von Mode bis Politik alles prägte – selbst die Kampagnenbotschaften der US-Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris wurden davon beeinflusst. Trotz gemischter Kritiken zeigte die Berliner Premiere: Charli XCX bleibt eine ungebrochene Anziehungskraft. 'The Moment' setzt nun den Schlusspunkt unter ein kulturelles Ereignis, das das Jahr 2024 dominierte.
Critics dissect 'The Moment's' satirical shortcomings and plot missteps
Early reviews reveal deeper flaws in Charli XCX's mockumentary. Critics highlighted:
- A disjointed subplot about a brat credit card aimed at fans was called 'ridiculous and unnecessary'.
- The film struggles to maintain its mockumentary format, with one reviewer stating it 'lacks the awareness needed to be in on the Charli xcx frenzy'.
- Comparisons to her 2020 film The Nowhere Inn show The Moment 'fails to sustain the satirical tone' of its predecessor.






