DLRG verzeichnet Rekordzuwachs bei Kindern – doch Schwimmbäder fehlen
Über 200.000 Kinder bei der DLRG: Was lockt die Kleinen an - DLRG verzeichnet Rekordzuwachs bei Kindern – doch Schwimmbäder fehlen
Deutschlands Lebensretter: DLRG verzeichnet Rekordanstieg bei Kindermitgliedschaften
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hat 2025 einen historischen Zuwachs bei Kindern verzeichnet: Über 200.000 Mädchen und Jungen traten der Organisation bei – ein neuer Höchststand. Mittlerweile ist fast die Hälfte aller Mitglieder 18 Jahre oder jünger, was ein wachsendes Interesse der Jugend an Wassersicherheit widerspiegelt.
Der Anstieg fällt in eine Zeit, in der Schwimmbäder bundesweit mit Schließungen und Kapazitätsengpässen kämpfen.
Allein die Zahl der unter 12-Jährigen in der DLRG stieg im vergangenen Jahr um 5.615 an. Als Grund nennen Verantwortliche die stark gestiegene Nachfrage nach Schwimmkursen. Da öffentliche Bäder immer weniger verfügbar sind, wenden sich Eltern vermehrt an die DLRG, um ihren Kindern das Schwimmen beizubringen.
Mehrere prominente Schwimmbadschließungen haben die Situation zusätzlich verschärft. Die Weißenfelser Volksschwimmhalle musste im Oktober 2020 wegen Sanierungsarbeiten schließen, doch die Bauarbeiten kamen 2022 zum Erliegen. Das Hallenbad in Zittau-Hirschfelde wurde im Dezember 2023 sogar endgültig geschlossen. Diese Entwicklungen treiben noch mehr Familien in die Programme der DLRG.
Trotz des Kinderbooms ist das Durchschnittsalter der Mitglieder in den letzten zehn Jahren um etwa 32 Wochen angestiegen. Die stärkste Zunahme bei den Erwachsenen verzeichneten die Altersgruppen der 30- bis 49-Jährigen sowie der über 60-Jährigen. Dies deutet darauf hin, dass auch ältere Generationen ein größeres Interesse an Wassersicherheit entwickeln.
Die DLRG steht derzeit in Verhandlungen mit dem Bundeskanzleramt über eine neue Initiative. Das Pilotprojekt "Deutschland lernt schwimmen" soll die Schwimmausbildung ausbauen und könnte bis 2029 mit rund 20 Millionen Euro gefördert werden.
Die Mitgliedschaftsentwicklung der DLRG zeigt sowohl Herausforderungen als auch Chancen auf: Immer mehr Kinder lernen durch die Organisation das Schwimmen, doch die Schließung von Bädern belastet weiterhin die Kapazitäten. Die geplante Investition von 20 Millionen Euro könnte in den kommenden Jahren helfen, diese Probleme zu lösen.
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