18 April 2026, 08:18

Düren diskutiert über Gleichberechtigung: Generationen tauschen Perspektiven aus

Ein Mann steht an einem Rednerpult mit einem Mikrofon und spricht zu einem Publikum in einem Raum mit einer Projektionswand, Stühlen, einer Pflanze, Fotorahmen, Vorhängen und Deckenleuchten, wahrscheinlich über Geschlechtergerechtigkeit.

Düren diskutiert über Gleichberechtigung: Generationen tauschen Perspektiven aus

Generationen im Dialog: Düren diskutiert über Gleichberechtigung und Fortschritt

Am 27. März 2026 fand in Düren eine besondere Diskussionsveranstaltung zum Thema Geschlechtergerechtigkeit statt – Teil der Reihe "Generationen im Dialog". Schülerinnen und Schüler, Seniorinnen und Senioren sowie lokale Verantwortungsträger kamen zusammen, um über erreichte Fortschritte und anhaltende Herausforderungen auf dem Weg zu einer fairen Gesellschaft zu sprechen. Anlässlich des Internationalen Frauentags sollte die Veranstaltung den Austausch zwischen den Generationen fördern.

Ausgerichtet wurde die Runde vom Dürener "Amt für Generationen, Ehrenamt und Pflege" in Zusammenarbeit mit der "Stelle für Gleichstellung". Rund 20 Schülerinnen und Schüler des St.-Angela-Gymnasiums nahmen teil, ebenso Vertreterinnen und Vertreter des Seniorenbeirats und des Frauenforums. Mit dabei war auch Christopher Lühr, Beigeordneter für Generationen, Demografie und Soziales, der sich aktiv in die Gespräche einbrachte.

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Eröffnet wurde die Veranstaltung von Daniel Schulte, Leiter des Stadt- und Kreisarchivs Düren, der mit einem historischen Rückblick 40 Jahre Gleichstellungspolitik in der Stadt nachzeichnete. Er zeigte auf, wie sich Einstellungen und Maßnahmen im Laufe der Zeit gewandelt haben. Im Anschluss lenkte Sabrina König, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Düren, den Fokus auf aktuelle Missstände: Nach wie vor bestünden Lohnungleichheiten, und viele junge Frauen sähen sich Belästigungen ausgesetzt.

Die Teilnehmenden diskutierten, wie sich die Vorstellungen von Gerechtigkeit und Gleichberechtigung zwischen den Generationen unterscheiden. Gleichzeitig blickten sie nach vorn und überlegten, welche weiteren Schritte nötig sind, um eine gerechtere Gesellschaft zu gestalten.

Die Veranstaltung unterstrich, wie wertvoll der generationenübergreifende Dialog für die Bewältigung von Geschlechterungerechtigkeit ist. Durch den Austausch von Erfahrungen und Perspektiven wollten die Beteiligten Impulse für künftige Entwicklungen setzen. Die Organisatorinnen und Organisatoren hoffen, dass solche Gespräche auch künftig die Politik und das gesellschaftliche Miteinander in Düren prägen werden.

Quelle