Energiekosten der Stadt explodieren: 1,5 Millionen Euro mehr als 2023
Leila BlochEnergiekosten der Stadt explodieren: 1,5 Millionen Euro mehr als 2023
Die Energiekosten der Stadt für kommunale Gebäude stiegen 2024 auf 10,7 Millionen Euro – ein Anstieg von 1,5 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Trotz Bemühungen um mehr Effizienz blieben die Verbrauchsmuster weitgehend unverändert, wobei Schulen weiterhin die größten Energieverbraucher darstellen.
Der Stromverbrauch in den städtischen Gebäuden lag 2024 stabil bei 13,32 Millionen Kilowattstunden. Allein auf die Schulen entfiel fast die Hälfte des Gesamtbedarfs: Sie verbrauchten 49 Prozent des gesamten Stroms. Auch der Erdgasverbrauch blieb mit 50,4 Millionen Kilowattstunden konstant, wobei die Schulen hier 62,5 Prozent ausmachten.
Der Heizölverbrauch stieg jedoch von 4,75 Millionen Kilowattstunden im Jahr 2023 auf 6 Millionen Kilowattstunden 2024. Der CO₂-Fußabdruck der Stadt blieb mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten nahezu unverändert.
Zu den Maßnahmen gegen Energieverschwendung zählte eine 850.000-Euro-Investition in die Modernisierung der Straßenbeleuchtung, die zur Hälfte durch Bundesmittel gefördert wurde. Geplant sind zudem die Sanierung der Heizungsanlage am Stiftischen Humanistischen Gymnasium sowie die Installation neuer Lüftungsanlagen. Die gmmg will außerdem veraltete Stromzähler durch digitale Modelle ersetzen und Wasser- sowie Wärmedaten in einer gemeinsamen Überwachungsplattform zusammenführen.
Die gestiegenen Energiekosten der Stadt im Jahr 2024 sind vor allem auf den höheren Heizölverbrauch und den stabilen Verbrauch in anderen Bereichen zurückzuführen. Geplante Projekte wie digitale Zähler und Heizungssanierungen sollen langfristig die Kosten senken und die Effizienz in kommunalen Gebäuden steigern.






