26 April 2026, 12:25

"Enter the Gungeon 2": Kann der Nachfolger das Roguelike-Genre neu definieren?

Ein Plakat aus den 1920er Jahren für die High Rollers Extravaganza Co., das Menschen in Vintage-Kleidung beim Bowling zeigt, mit der Aufschrift 'A Ten Strike' oben und einem gedämpften Farbton von Blauen, Grünen und Gelben.

"Enter the Gungeon 2": Kann der Nachfolger das Roguelike-Genre neu definieren?

Vor wenigen Wochen feierte Enter the Gungeon sein zehnjähriges Jubiläum. Das Spiel hat seit seinem Release über 14 Millionen Exemplare verkauft und das moderne Action-Roguelike-Genre maßgeblich geprägt. Nun arbeitet der Entwickler Dodge Roll an einem Nachfolger – doch einer der Designer blickt mit gemischten Gefühlen auf die aktuelle Entwicklung des Genres.

Enter the Gungeon wurde 2016 zu einem prägenden Titel, indem es Roguelike-Strukturen mit rasantem Bullet-Hell-Kampf verband. Sein Erfolg setzte Maßstäbe für zahlreiche Nachfolgetitel. Mit Enter the Gungeon 2 bleibt Dodge Roll den bewährten Spielmechaniken treu, setzt jedoch auf einen neuen 3D-Artstyle.

Designer Dave Crooks äußerte sich kürzlich kritisch zum heutigen Zustand der Roguelikes. Er warf Titeln wie Vampire Survivors und Balatro vor, zu stark auf Fortschrittssysteme und Spielereien zu setzen. Als Beispiel für eine verzerrte Darstellung klassischer Roguelike-Designs nannte er Minos – im Gegensatz zu Caves of Qud, das er als authentischer ansieht.

Crooks ging noch einen Schritt weiter und kritisierte, dass sich glücksspielähnliche Mechaniken in viele moderne Roguelikes eingeschlichen hätten. Seine Aussagen spiegeln eine grundsätzliche Skepsis wider, wie sich das Genre seit dem Erscheinungsjahr von Enter the Gungeon vor einem Jahrzehnt gewandelt hat.

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Ob die Reihe in einem überfüllten Genre relevant bleibt, wird Enter the Gungeon 2 zeigen müssen. Der Nachfolger will das schnelle, risikoreiche Gameplay des Originals bewahren, sich aber gleichzeitig an neue visuelle Stile anpassen. Crooks' Kritik unterstreicht dabei die Spannung zwischen Innovation und der Treue zu den Wurzeln des Genres.

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