Erotikmesse Obscene 2025: BDSM-Trends zwischen Virtual Reality und Nachhaltigkeit
Leila BlochErotikmesse Obscene 2025: BDSM-Trends zwischen Virtual Reality und Nachhaltigkeit
Rund 25.000 Besucher strömten 2025 zur Erotikmesse Obscene nach Karlsruhe. Die Veranstaltung präsentierte die neuesten Trends aus den Bereichen BDSM und Fetischkultur – von hochmoderner Ausrüstung bis hin zu inklusiven Workshops. Unter den Gästen befanden sich Christian Karsch und die professionelle Dominatrix Nina Workhard, die beide das vielfältige Angebot der Messe erkundeten.
Die Messe zeigte ein breites Spektrum sexueller Vorlieben und Fetische, wobei ein deutlicher Anstieg queerer und nicht-binärer Teilnehmender zu verzeichnen war. Besucher probierten unter anderem Wax Play aus, bei dem heißes Wachs auf die Haut getropft wird. Ein maskierter Mitarbeiter sprach Karsch als "den Dom" an, doch dieser konterte prompt mit einer schnellen Erwiderung.
Besonderes Interesse weckten fortschrittliche Geräte zur sensorischen Deprivation, die nun mit Virtual Reality kombiniert werden. Die Veranstalter legten zudem Wert auf nachhaltige, hautverträgliche Materialien – ein Zeichen für den allgemeinen Trend zu ethischen Praktiken. Workshops zum Thema Aftercare mit Fokus auf psychische Gesundheit rundeten das Programm ab und boten den Teilnehmenden Unterstützung.
Nina Workhard, bekannt für ihre Expertise in Dominanz, äußerte eine klare Vorliebe für eine Peitsche, "die richtig knallt". Das Akronym BDSM – stehend für Bondage & Disziplin, Dominanz & Unterwerfung sowie Sadismus & Masochismus – zog sich wie ein roter Faden durch Diskussionen und Vorführungen.
Die Obscene 2025 unterstrich die wachsende Nachfrage nach inklusiven und gesundheitsbewussten BDSM-Praktiken. Neue Technologien und nachhaltige Materialien prägen die Szene zunehmend, während Workshops sowohl das körperliche als auch das emotionale Wohlbefinden in den Mittelpunkt stellen. Die Messe markierte einen weiteren Schritt in der Entwicklung von Fetisch- und Kink-Kultur.






