Fatma Deniz übernimmt TU Berlin in schwieriger Finanzlage und Sanierungsnot
Dora CichoriusFatma Deniz übernimmt TU Berlin in schwieriger Finanzlage und Sanierungsnot
Fatma Deniz wird am 1. April 2023 neue Präsidentin der Technischen Universität Berlin (TU Berlin). Ihre Amtseinführung ist für den 16. April geplant und fällt damit mit den Feierlichkeiten zum 80-jährigen Bestehen der Universität zusammen. Sie übernimmt das Amt in einer Phase erheblicher finanzieller Herausforderungen: Bis 2028 muss die TU Berlin Einsparungen von 65 Millionen Euro bewältigen, zudem besteht ein Sanierungsstau in Höhe von 2,4 Milliarden Euro.
Deniz ist eng mit der TU Berlin verbunden: 2008 promovierte sie dort am Bernstein Zentrum für Computational Neuroscience. 2023 kehrte sie als Professorin für Informatik an die Universität zurück und wurde im folgenden Jahr zur Vizepräsidentin für Digitalisierung und Nachhaltigkeit berufen.
Bevor sie an die TU Berlin kam, studierte sie Informatik an der Technischen Universität München. Ihre akademische Laufbahn umfasste zudem Lehr- und Forschungstätigkeiten in Kalifornien.
Ihre vierjährige Amtszeit beginnt in einer entscheidenden Phase für die Universität. Mit rund 34.000 Studierenden im Oktober 2022 steht die TU Berlin vor der Aufgabe, sowohl die akuten Haushaltskürzungen als auch die langfristigen Infrastrukturprobleme zu lösen.
Deniz' Präsidentschaft startet unter finanziellem Druck: Bis 2028 sind Einsparungen von 65 Millionen Euro erforderlich, und der Sanierungsbedarf beläuft sich auf 2,4 Milliarden Euro. Ihre Führung wird maßgeblich darüber entscheiden, wie die TU Berlin diese Herausforderungen in den kommenden Jahren meistert.






