25 March 2026, 06:18

Flüchtiges Wallaby hält Berlin-Spandau seit Tagen in Atem

Ein wallaby mit braun-schwarzem Fell steht wachsam im Gras neben Pflanzen, seine Ohren sind gespitzt.

Flüchtiges Wallaby hält Berlin-Spandau seit Tagen in Atem

Seit Sonntag streift ein Wallaby durch Berlins Bezirk Spandau

Das Tier, das zuletzt am Montagmorgen in der Nähe des Sakrower Kirchwegs gesichtet wurde, ist seinem Besitzer entkommen und sorgt seitdem für Aufsehen in der Stadt. Obwohl die Polizei die Suche eingestellt hat, bittet sie die Anwohner weiterhin, mögliche Sichtungen umgehend zu melden.

Das Wallaby – vermutlich einer der kleineren Känguru-Arten – tauchte erstmals am Sonntag in Kladow auf. Nachbarn und Beamte bemerkten das entlaufene Tier zwar schnell, doch die Versuche, es aufzustöbern, wurden inzwischen abgebrochen. Die Behörden bestätigen, dass das Tier für Erwachsene kaum gefährlich ist, warnen jedoch davor, sich ihm zu nähern.

Verhaltensregeln bei einer Begegnung Falls man dem Wallaby begegnet, sollte man Abstand halten, aber Blickkontakt aufrechterhalten. Laufen, wildes Armwedeln oder der Versuch, sich größer zu machen, könnten das Tier provozieren. Kindern wird geraten, ruhig zu bleiben und sich langsam seitwärts zu entfernen. Im unwahrscheinlichen Fall eines Angriffs empfehlen Experten, sich flach auf den Bauch zu legen, Kopf und Nacken mit den Armen zu schützen und die Beine anzuziehen.

Das etwa 70 bis 80 Zentimeter große Wallaby hat eine breitere Debatte über die Sicherheit von Wildtieren in städtischen Gebieten ausgelöst. Seit seiner Flucht Anfang März 2026 hat sich die öffentliche Reaktion von humorvollen Online-Kommentaren hin zu Forderungen nach strengeren Regeln für exotische Haustiere gewandelt. Aktuelle Vorfälle – darunter ein Papagei in Neukölln am 20. März und ein Capybara im Tiergarten am 23. März – veranlassten die Berliner Behörden, am 24. März neue Melderichtlinien für entlaufene Exoten zu veröffentlichen.

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Obwohl die gezielte Suche nach dem Wallaby eingestellt wurde, bleiben die Anwohner wachsam. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin und bitten darum, Sichtungen sofort zu melden. Der Vorfall wirft zudem erneut Fragen über die Haltung exotischer Tiere in städtischen Gebieten auf.

Quelle