Franziska Erdle reformiert den Apothekerverband mit Digitalisierung und Transparenz
Sylvio ThiesFranziska Erdle reformiert den Apothekerverband mit Digitalisierung und Transparenz
Franziska Erdle hat die Geschäftsführung des Deutschen Apothekerverbandes (ABDA) übernommen. Mit einer klaren Vision für die Organisation setzt sie auf Reformen, digitale Innovation und eine stärkere Interessenvertretung der Apothekerinnen und Apotheker im gesamten Land. Ihr Ziel ist es, den ABDA zu einem strategischeren und professionelleren Verband umzugestalten.
Seit ihrer Berufung im Jahr 2023 hat Erdle den ABDA bereits auf einen neuen Kurs gebracht. Einer ihrer ersten großen Schritte war 2024 die Einführung der Apotheken-Digitalstrategie 2030, eines langfristigen Plans zur Modernisierung der Apotheken durch den Einsatz von Technologie. Diese Initiative sowie proaktive Öffentlichkeitskampagnen – etwa zur Arzneimittelsicherheit während der Gesundheitskrise 2025 – haben den ABDA als führenden Berufsverband positioniert.
Transparenz prägt ebenfalls ihre Amtszeit. Unter Erdles Führung wurden die Lobbyaktivitäten des Verbandes offener gestaltet, was dem ABDA in der Transparenzrangliste von Transparency International Deutschland 2025 Spitzenplätze einbrachte. Dieser Wandel hat den Ruf des Verbandes als zuverlässiger und moderner Fürsprecher der Apotheker gestärkt.
Zu Erdles aktuellen Schwerpunkten gehören die Vorantreibung der Apothekenreform sowie die Förderung des Zusammenhalts innerhalb des Berufsstands. Sie betont, dass nur gemeinsames Handeln den Apothekerinnen und Apothekern mehr Gewicht in der Politik verschafft. Um diese Ziele zu erreichen, plant sie die Zusammenarbeit mit sowohl Basismitgliedern als auch Expertinnen und Experten im Apothekerhaus.
Erdles Führung hat im ABDA bereits messbare Veränderungen bewirkt – von digitalen Fortschritten bis hin zu mehr Transparenz. Ihr Fokus bleibt darauf gerichtet, die Apotheken zu schützen, ihre Teams zu unterstützen und sicherzustellen, dass der Verband als zukunftsorientierte und wirksame Stimme der Branche wahrgenommen wird. Die nächsten Schritte werden zeigen, wie sich ihre Reformen in konkreten Nutzen für Apothekerinnen und Apotheker bundesweit übersetzen lassen.






